Die kleine Schäferhündin in Raesfeld hat es nicht leicht. Er fristet der junge Vierbeiner ein trostloses Da sein und muss den ganzen Tag über in einem zügigen Verschlag verweilen. Pünklich zum Kappesmarkt fiel den Haltern wohl ein, hier doch ein Geschäft machen zu können und den unbeliebten Mitwohner auf diese Weise schnell los zu werden. Man könnte ja Glück haben und irgend ein Kappesmarktbesucher erbarmt sich und macht mal schnell 600 Euro locker, um mal so dir nix – mir nix einen Hund zu kaufen. In der rechte Hand Kappesköpfe, an der linken
Hand den neuen Schäferhund an der Leine.
Die kleine Schäferhündin jedenfalls hatte wohl am Samstag resigniert. Sie kam nicht mehr freundlich ans Gitter gelaufen, schleckte nicht mehr bettlend über die streichelnden Hände. Sie schaute noch nicht mal mehr hoch, warum auch?
Ich fragte mich nach dem Studieren der Anzeige, welcher gute Zuchtverein oder Züchter dass denn ist, der Hunde an Menschen verkauft, die nicht in der Lage sind über einen längeren Zeitraum Verantwortung für einen Welpen zu tragen. Jeder Mensch weiß doch, dass Hunde Arbeit machen und jedem ist auch bekannt, dass Schäferhunde das Stockmaß eines Kaninchens schnell überschreiten. Vielleicht sollten die Zuchtvereine expliziert die Käufer darauf hinweisen!



























