StartGemeinde RaesfeldElke Rybarczyk, Fraktionsvorsitzende der SPD Raesfeld, tritt nicht mehr an

Elke Rybarczyk, Fraktionsvorsitzende der SPD Raesfeld, tritt nicht mehr an

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Die Fraktionsvorsitzende der SPD Raesfeld, Elke Rybarczyk, hat angekündigt, bei der nächsten Kommunalwahl im September 2025 nicht mehr zu kandidieren.

Diese Nachricht verkündete die Fraktionsvorsitzende am Ende ihrer gut zwanzig minütigen Haushaltsrede am Montag im Rat der Gemeinde Raesfeld. Mit den Worten: „Liebe Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung: Sie können aufatmen, dies ist meine letzte Haushaltsrede, der Sie zuhören dürfen oder müssen“, kündigte Rybarczyk an, bei der nächsten Kommunalwahl nicht mehr zu kandidieren. Und keine Angst, ich gehöre nicht zu den Politikerinnen und Politikern, die, ohne rot zu werden, ihren Rücktritt vom Rücktritt feiern – meist aus fadenscheinigen bis heuchlerischen Gründen“.

Zementierten Mehrheitsverhältnisse

Die letzten vieren Jahre seien für sie persönlich bereichernd gewesen – obwohl ihr das Engagement nicht immer nur Freude bereitet habe. „Unter anderem bedingt durch die nachträglich geschaffenen und damit mal wieder zementierten Mehrheitsverhältnisse, die so manche Meinungsverschiedenheit oder gar Konflikte vorhersehbar machten“, so Rybarczyk.

Persönliche Bilanz und Kritik an den politischen Verhältnissen

In ihrer Rede reflektierte Rybarczyk über ihre Amtszeit. Die letzten vier Jahre seien für sie persönlich bereichernd gewesen, obwohl das politische Engagement nicht immer Freude bereitet habe. Dies führte sie unter anderem auf „nachträglich geschaffene und zementierte Mehrheitsverhältnisse“ zurück, die politische Konflikte und Meinungsverschiedenheiten vorprogrammiert hatten.

Abschiedsworte an Bürgermeister Martin Tesing: Eine persönliche Bilanz

Rybarczyk nutzte die Gelegenheit, um auf das angekündigte Ende der Amtszeit von Bürgermeister Martin Tesing einzugehen. Es sei, so Rybarczyk, traditionell üblich, Lobeshymnen auf den scheidenden Verwaltungschef zu halten. „Großprojekte wie die Dorferneuerung sind in Angriff genommen worden, mit sozialverträglichem Wohnungsbau brauchen Sie sich nun nicht mehr herumärgern und wenn die Rechnungen kommen, wird Sie das in Weseke kaum berühren“.  

Als Fraktionsvorsitzende der SPD und als Stellvertretende Bürgermeisterin wolle sie die Gelegenheit nutzen eine persönliche Bilanz zu ziehen und richtete ihre Worte an den Bürgermeister: „Sie haben in den letzten vier Jahren Ihren eigenen Stil geprägt und es war nicht immer einfach mit Ihnen. Dennoch prägte stets ein Maß an Respekt und Wertschätzung unser politisches Mit- oder auch Gegeneinander“.

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