In seiner Haushaltsrede lenkte Klaus Rybarczyk (SPD) die Aufmerksamkeit auf die Aufgaben der nächsten Zeit sowie auf das strukturelle Defizit von rund 849.600 Euro.
„Der Kämmerer hat in der Vorstellung des Entwurfes von einem jährlichen strukturellen Defizit von ca. 800.000 € gesprochen. Das bedeutet: wir müssen uns dringend Gedanken machen, wie das geändert werden kann und die SPD wird ihren Beitrag dazu leisten“, so Klaus Rybarczyk. Mit Blick auf die zukünftigen Aufgaben und dem angesprochenen Thema „Dorfentwicklung“ lautete sein Credo: Dorf muss Dorf bleiben. Leicht gesagt, aber richtig.
Dabei verwies Rybarczyk unter anderem auf den Kirchring in Erle. Hier sei der dörfliche Charakter verfolgen und stattdessen zieren funktionale Gebäude den Ring. Oder das Gelände um den Froschbrunnen. „Dies sei ein riesiger Betonklotz, der den dörflichen Charme zerstört, ebenso wie der bevorstehende Abriss von Haus Epping oder der mögliche Abriss des Älkes-Hof“.
Wie auch seine Vorredner am Montagabend bei der Haushaltseinbringung betonte Rybarczyk, dass im kommenden Jahr ein Dorfentwicklungskonzepts ein wichtiges Schwerpunktthema sein sollte.
Sein Appell an den Bürgermeister lautete am Ende seiner Haushaltsrede: Gehen Sie endlich das Problem Kreuzung B 224, Silvesterstraße, Suendarper Weg an, auch im Hinblick auf eine Erweiterung des Gewerbegebietes. Die Kreuzung stellt immer noch einen Gefahrenpunkt dar, was Ihnen bereits die Vertreter aller Fraktionen wiederholt deutlich gemacht haben. Handeln Sie endlich!
Die komplette Haushaltsrede von Klaus Rybarczyk zum download:



























