Wer kennt sie nicht? Die Holzpalette. Für Studenten auch sehr beliebt als günstiges Möbelstück, aber diese können noch viel mehr, denn Holzpaletten sind auch in der heutigen Zeit nicht mehr weg zudenken.
In 3. Generation führt Jan-Bernd Seier den Betrieb in Raesfeld. Sein Urgroßvater startete in der Dorfmitte mit Holzklumpen. Maßanfertigungen versteht sich. Später kam dann Parkettboden hinzu. Damals kam das Holz noch aus den hiesigen Wälern, gekennzeichnet mit den Buchstaben „JS“. Mit einem speziellen „Siegel“stempelte damals der Großvater Josef Seier eigenhändig jeden Baum, den er für sein Handwerk brauchte.
Mittlerweile verbraucht die Firma zur Fertigung der Paletten täglich fast so viel Holz, wie der Tiergarten an Bäume hat. Das Palettenholz ist ein schnellwachsender Rohstoff und kommt zum größtenteils aus dem Sauerland.
In den moderen Hallen am Ährenfeld steuern Computer den Zusammenbau der einzelnen Holzlatten. Rund 14 000 Paletten für den Markt werden täglich hergestellt und weltweit versandt, was einer Holzmenge von zirka 350 Kubik Meter Holz entspricht. Die Normgröße der hözernen Tragetasche liegt bei 120 cm lang, 80 cm breit und 14,4 cm hoch. Alleine für eine Palette werden 78 Nägel verbraucht.
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