Wasserspiele anstatt Karussellfahren und Spielemobil waren beim Sommerfest am Sonntag auf dem Schulhof der Silvesterschule angesagt. Kurzerhand mussten alle Aktivitäten in die Schule verlegt werden. Nur die Hausenfrauen mit ihrem Reibekuchenstand, der Pommesverkauf und der Bierstand konnten vor der Schule ihren gewohnten Betreib aufnehmen. „Sechs Wochen hatten wir gutes Wetter. Schade, dass unser Sommerfest heute regelrecht ins Wasser fällt“, so Vorsitzender Ludger Askamp.
Dennoch, Essen geht immer beim Sommerfest, denn die Erler stellen sich auf das Sommerfest ein und lassen die heimische Küche kalt. So war es nicht verwunderlich, dass die Reibeplätzchen, 35 Kilo Kartoffeln von zarter Frauenhand gerieben und liebevoll gebraten, keine Absatzschwierigkeiten hatten. Ebenso brummte es an der Kuchentheke.

Für den Verkauf der süßen Köstlichkeiten waren, wie in all den Jahren seit Bestehen des Sommerfestes zuvor auch, die Bezirkshelferinnen und die Vorstandsfrauen der „KFD-Erle“ verantwortlich. Trotz Dauerregen spendeten die Erler Hausfrauen rund 40 Kuchen und Torten ab. „Die Anzahl der Kuchen ist in all den Jahren unverändert und es ist selten vorgekommen, dass etwas davon übrig bleibt“, so Christel Springer, Teamsprecherin KFD-Erle. Die Backfreudigkeit der Erler Hausfrauen sorgte alleine im letzten Jahr für zirka 800 Euro Umsatz.

Wenn das Sommerfest in Erle am Sonntag mehr oder weniger ins „Wasser fiel“, so sorgten dennoch die Mädchen und Jungen der Plattdeutsch AG mit ihrer Theateraufführung für Heiterkeit und Abwechslung.
Spielfreudig und fernab aller Wettersorgen führten die Grundschulkinder die drei Märchen „Den dicken, fetten Pannekooken“, „Den Wolf un de sewwen Gaisskes“ und „Rumpelstilzken“ auf. Bereits vor den Ferien probten die Kinder die plattdeutschen Theaterstücke fleißig mit AG-Leiterin Ingrid Horstmann und erntete am Sonntag viel Beifall aus den Reihen der Besucher.












































