Bauernmarkt Stegerhoff lockte tausende Besucher nach Erle
Obwohl der Erler Bauernmarkt eigentlich erst um 11 Uhr offiziell eröffnet wurde, reisten die ersten Blechkarossen aus dem Umland sowie aus dem nahen Ruhrgebiet schon kurz nach 10 Uhr an. „Ja, was soll ich sagen. Mir war klar, dass wir heute tolles Wetter haben“, strahlte Seniorchef Johannes Stegerhoff.
Und mit seiner Wetterprognose hatte der Seniorchef erneut recht. Strahlend blauer Himmel, ein seichtes Lüftchen und der erste Duft vom bevorstehenden Herbst animierten die zahlreichen Besucher zu einem ausgiebigen Bauernhof- und Marktbummel.

Der Renner
Leuchtende Asternsträuße, seit Jahren der Renner auf dem Bauernmarkt, Zierkürbisse in den unterschiedlichen Gelbtönen, der Duft von gebratenem Wildlachs, griechische Antipasti und deftigen Schweinebraten sorgten alleine beim Anblick und Riechen für gute Laune. Landwirt Markus Breil konnte gar nicht so schnell einpacken, wie sein Gemüse über die Ladentheke ging. Frisches Obst und Gemüse direkt vom Erzeuger gingen gleich bündelweise weg.

Apfelernte und Gemüse
Während Markus Breil sich wohlwollend über die diesjährige Kartoffelernte ausließ, klagten die Enkelkinder von Ludwig Niehaus über die schlechte Apfelernte in diesem Jahr. Dafür sei aber der Apfelsaft in diesem Jahr besonders süß.
Wer sich von seiner Nase leiten ließ, kam unwillkürlich in die große Scheune wo es Zwiebelkuchen und Federweiße zum Schlemmen gab und selbst gebackene Torten und Kuchen aus Mutters Geheimrezeptbuch ließen die Herzen der Fraktion „Süßes“ höher schlagen.

Gladbecker begeistert vom Bauernmarkt
Zum ersten Mal in Erle war ein Gladbecker Ehepaar, welches ursprünglich zu einem Bauernmarkt nach Kirchhellen fahren wollte. „Wir bekamen den Tipp von unseren Nachbarn und sind echt froh darüber, dass wir das gemacht haben“, sagte Ingo Barwitzke. Besonders angetan war der Gladbecker von der tollen ländlichen Atmosphäre und das breitgefächerte Angebot. „Gut finde ich auch, dass wir sofort einen Parkplatz fanden, der darüber hinaus kostenlos ist. Das ist ja eher selten heute“.




























