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Bürgerwindpark in Erle möchte Dorfgastronomie unterstützen

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Vorhaben „Windpark Erler Lohr Gbr.“ – Hand in Hand mit der Erler Dorfentwicklung

Das Vorhaben des geplanten Bürgerwindparks ‚Erler Lohr Gbr.‘ könnte in enger Verbindung mit der Erler Dorfentwicklung finanzielle Vorteile für die lokale Bürgergenossenschaft bringen: Durch jährliche Zuwendungen von über 40.000 Euro entsteht ein nachhaltiges Finanzierungsmodell ohne direkte Kapitalinvestition.

Es ist allgemein bekannt, dass derzeit aufgrund gestiegener Kosten eine Finanzierungslücke beim Neubau der Dorfgastronomie HUB der Bürgergenossenschaft Erle eG besteht. Um die gestiegenen Kosten aufzufangen, können derzeit neue Genossenschaftsanteile in Erle und Umgebung erworben werden.

Planung von 33 Grundstückseigentümer

Im Herzen von Erle, an der westlichen Grenze zur Gemeinde Schermbeck, planen 33 Grundstückseigentümer und Anwohner seit vielen Monaten einen Bürgerwindpark mit drei Windenergieanlagen. Das Projekt hat jedoch zunächst in einer geheimen Abstimmung kein gemeindliches Einvernehmen im Planungsausschuss erhalten, wie auch alle anderen Windenergieprojekte im Ortsteil Erle.

Antrag an den Gemeinderat

Die Initiatoren haben nun einen Antrag an den Gemeinderat gestellt, um den Mehrwert ihres Projektes im Sinne des bald geltenden Bürgerenergiegesetzes für das ganze Dorf zu verdeutlichen. Das Ziel des Bürgerenergiegesetzes ist, die Bürger am Ausbau der Windenergie zu beteiligen und so breite Akzeptanz in der Bevölkerung zu schaffen.

Für die Initiatoren des Bürgerwindparks Lohr sei es naheliegend, wie sie mitteilen, mit diesem Projekt dem Bürgerwindpark die Bürgergenossenschaft Erle eG zu unterstützen und so ein ganzes Dorf vom Bürgerwindpark profitieren zu lassen.

Ratssitzung am 18.12.2023

Von der bevorstehenden Ratssitzung am 18.12.2023 erhoffen sich die Initiatoren eine transparente politische Beratung, in der die einzelnen Fraktionen ihre Standpunkte offenlegen. Dies habe in der Planungsausschusssitzung im November gefehlt.

Obwohl die Gemeinde Raesfeld nicht vollständig Herrin des Genehmigungsverfahrens ist, könnte sie mit ihrer Entscheidung zum gemeindlichen Einvernehmen das weitere Vorgehen beschleunigen. Der Antrag des ‚Windpark Erler Lohr Gbr.‘ bietet die Möglichkeit, zwei wichtige Projekte im Ortsteil Erle zu verknüpfen und nachhaltig zu unterstützen.

40.000 Euro als Zuwendung jährlich an die Genossenschaft

Die Gesellschafter des Bürgerwindparks ‚Erler Lohr Gbr‘ könnten demzufolge jährlich mehr als 40.000 Euro an die Genossenschaft überweisen, um die Zinsen für das Darlehen der Finanzierungslücke zu bedienen oder andere Kosten zu decken. Dies würde bedeuten, dass die Genossenschaft kein Kapital in den Windpark investieren müsste. Die notwendigen vertraglichen Details sollen nach einem Beschluss direkt mit dem Vorstand der Genossenschaft besprochen und vereinbart werden.

Reduzierung des angedachten Eigenkapitalanteils

Eine Reduzierung des angedachten Eigenkapitalanteils von 20% für die Gemeinde Raesfeld wäre notwendig, damit das Geld direkt im Dorf bleiben kann. Die Zuwendung des Bürgerwindparks über 25 Jahre könnte eine Summe von über 1,0 Mio. Euro ergeben.

Markus Breil, Erler Landwirt und einer der Geschäftsführer des Projektes, betont: „Wir möchten die Wertschöpfung der Energiewende mit unserem geplanten Bürgerwindpark in Erle lassen und vielen Bürgern zukommen lassen – dies ist durch die geplante Vorgehensweise und dem Bau des Dorfgemeinschaftshauses möglich“.

Bislang hat die Politik in Raesfeld nur Windenergieprojekte in Raesfeld und Homer zugestimmt, während die Projekte in Erle abgelehnt wurden. Die Flächen im heute beplanten Bereich wurden bereits vor 10 Jahren als Potentialflächen für Windenergienutzung identifiziert. „Unserer Meinung nach sollte die Energiewende mit all ihrer Wertschöpfung nicht nur in Raesfeld und Homer, sondern auch in Erle stattfinden“, so Breil.

Hand in Hand mit der Erler Dorfentwicklung

Die Energiewende im Außenbereich des Dorfes Erle würde nach Vorstellung der 33 Gesellschafter Hand in Hand gehen mit der Dorfentwicklung und maßgeblich dazu beitragen, dass es dauerhaft eine Dorfgastronomie im Herzen von Erle gibt, wenn irgendwann die Gaststätte Brömmel-Wilms den Betrieb einstellen wird. „Selten gibt es so greifbare und ganz konkrete Projekte, die durch das Bürgerenergiegesetz unterstützt werden können“.

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