Die Gemeinde Raesfeld steht vor wachsenden finanziellen Herausforderungen. Mit Blick auf die Zukunft mahnt Bürgermeister Andreas Grotendorst Lordick eine klare Analyse und ein nachhaltiges Dorfentwicklungskonzept an.
Infrastruktur Raesfeld vor großen Aufgaben
Mit Blick auf die kommenden Jahre machte die Verwaltung deutlich, dass die Anforderungen an die Gemeinde weiter steigen werden. Vor allem der Erhalt der bestehenden Infrastruktur wird zunehmend aufwendig.
Zu den konkreten Punkten zählt unter anderem die Einbindung des Hotels Epping in das Dorfentwicklungskonzept. Gleichzeitig wächst der Sanierungsbedarf bei immer mehr Straßen.
Zentrale Fragen stehen im Raum: Ist die vorhandene Infrastruktur ausreichend? Gibt es genügend Parkplätze und funktionierende Verkehrswege?
Forderung nach ganzheitlichem Konzept
Die Gemeinde will die eigene Siedlungspolitik genauer prüfen. Ziel ist es, Vor- und Nachteile klar zu benennen und daraus Maßnahmen abzuleiten.
Wörtlich heißt es: „Wir wollen ganz genau analysieren, welche Vor- und Nachteile unsere Siedlungspolitik hat; ein nachhaltiges Konzept oder auch ein ganzheitliches Dorfentwicklungskonzept ist dringend notwendig.“
Finanzielle Belastung für die Allgemeinheit
Mit den geplanten Maßnahmen können zusätzliche Kosten entstehen. Diese müssten von der Gemeinde und damit von der Allgemeinheit getragen werden.
Die Verwaltung warnt: „Wenn diesen Mehraufwendungen nicht auch entsprechende Einnahmen gegenüberstehen, wird sich der Negativtrend in der Gemeinde fortsetzen, also weiterhin ein nicht ausgeglichener Haushalt.“
Diskussion über Steuern und Abgaben
Um die Infrastruktur langfristig zu sichern, sei eine solidarische Finanzierung notwendig. Das könne auch bedeuten, dass über höhere Steuern und Abgaben nachgedacht werden müsse.
Die Aussage dazu ist deutlich: Der Erhalt der Infrastruktur werde nur möglich sein, wenn die Gemeinschaft die finanziellen Lasten gemeinsam trägt.

Die komplette Haushaltsrede von Holger Lordick hier als PDF zum download:



























