[singlepic id=1909 w=320 h=240 float=center]Ein letztes Mal stand der Chefkoch Frank Tersbeck am Samstag bei seiner Abschiedsveranstaltung im Landhaus Keller im Mittelpunkt. „Ich gehe und lasse viel Herzblut zurück“, gesteht der Koch und Chef von „Feuerwehr und Mietköche“, der an diesem Abend die Einnahmen für „Herzenswünsche für krebskranke Kinder“ und „Horizont“ spendet. Im Rahmen einer Benifiz-Veranstaltung gab der Koch seinen Ausstand aus Raesfeld kund. Rund 250 Gäste genossen Finger-Food vom Feinsten.
Eine neue Herausforderung hat Tersbeck schon gefunden. In der alten Marienschule in Dorsten hat er sein neues Restaurant „72“ eröffnet. Hier gibt es mediterane Küche und der Clou ist, die Gäste können durch die offene Küche die Zubereitungen der Speisen verfolgen.
Aber warum geht so ein guter Koch aus Raesfeld weg, der unter anderem für „Feinkost Käfer“, Sterneköche wie Alfons Schubeck in München, Frank Rosin in Wulfen sowie Frank Bucholz, Waltrop und Nationaelfkoch Stephan Marrier kocht? Es wird gemunkelt, dass die Pachterhöhung Schuld an seinem Weggang aus Raesfeld sei. „Ich gehe nur ungerne aus Raesfeld weg, denn die Gemeinde ist mir ans Herz gewachsen. Aber die neuen Pachtvorstellungen des Besitzers waren nicht mehr akzeptabel und vor allem für mein Unternehmen nicht tragbar“, untermauert Tersbeck gegenüber „Heimatreport“ die Vermutungen und als Erklärung für seinen Auszug.
Aber zum Glück gibt es in Raesfeld noch das Restaurant Epping in der Freiheit und Nießing im Schloss. Und wem das nicht reicht, der fährt dann in das kleine Gourmet-Dorf Erle, oder einfach nach Dorsten in das neue Restaurant „72“ von Frank Tersbeck.
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