Eine kleine Spende kann viel bewirken – Bis Ende August werden die Bilder, Fotos und Glasarbeiten im Salon Brömmel zu sehen sein

Diana Brömmel freut sich über das Hilfsangebot und Engagement zum Spenden in Raesfeld für Menschen im Hochwassergebiet

RAESFELD (pd). Die Naturfotografin Janine Vorholt kam mit ihrer Idee zu Diana Brömmel und stieß sofort auf großes Interesse: „Wir müssen und wollen helfen!“

Die Bilder der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal und in NRW erzeugten bei vielen Menschen großes Bedauern und Mitgefühl. „Es gibt wohl kaum schlimmeres als von einer Minute auf die andere alles zu verlieren: Heim, Arbeit einfach alles“, berichtet Diana Brömmel, Friseurmeisterin in Raesfeld. Sie hat bereits im Jahre 2002 bei der großen Elbe-Flutkatastrophe die Bilder miterlebt und damals eine große Spendenaktion mit der Raesfelder Frauenunion ins Leben gerufen.

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Bilder von Marie-Luise Stötzel (r.) und Fotos von Janine Vorholt (l.) sind im Friseursalon von Diana Brömmel in Raesfeld gegen eine Spende erhältlich. Foto: privat

Auch heute möchte sie etwas bewirken. So stellen Janine Vorholt und die Künstler der Gruppe „dasselbe anders“ ihre Werke im Friseursalon Brömmel Raesfeld aus. Gegen eine Spende können die Werke nun erworben werden.

Aufruf zur Hilfe

Marie-Luise Stötzel, Sprecherin der Künstlergruppe war sofort begeistert: „Wir unterstützen diese Aktion mit voller Kraft, denn wir wissen, dass das gesammelte Geld direkt an eine betroffene Person geht. Das ist uns sehr wichtig! Wir hoffen, mit unseren Werken können wir einen kleinen Beitrag leisten, um einer Person oder Familie dabei zu helfen, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen.“

Diana Brömmel hat bereits Kontakt zum Landesinnungsverband der Friseure Rheinland-Pfalz aufgenommen, um den direkten Draht zu einer betroffenen Person zu erhalten. „Mehr als 40 Friseurbetriebe sind im Ahrtal von der Katastrophe betroffen, habe ich heute vom Geschäftsführer des LIV erfahren“, berichtet die Friseurmeisterin „von einigen haben sie überhaupt noch keine Meldung, da diese weder über Telefon noch Mail verfügen. Wir können uns das kaum vorstellen, wie furchtbar diese Situation für die Menschen sein muss.“ Hilfe ist also auf jeden Fall gefragt und dazu möchten die Initiatoren der Spendenaktion aufrufen.

Bis Ende August werden die Bilder, Fotos und Glasarbeiten im Salon Brömmel zu sehen sein. „Jeder kann kommen und spenden, wir freuen uns über jeden Betrag. Und wir bringen das Geld auf jeden Fall an eine Unternehmerin oder Unternehmer, die es besonders hart getroffen hat. Jeder Cent kommt an und trägt zur Milderung des Schadens bei. Wir freuen uns über das Interesse und hoffen auf einen hohen Betrag“.

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