Die Caritas in Erle feierte am Sonntag, 21. September den zweiten Begegnungstag, der unter dem Motto „Caritas öffnet Türen“ stand. Allerdings spielte das Wetter in diesem Jahr nicht so richtig mit.
„Alle Jahre wieder mit Bernhard“, scherzte Einrichtungsleiter Bernhard Blicker beim Rückblick auf das Begegnungsfest. Ob das jedes Jahr stattfinde? „Nein, wir machen das tatsächlich alle zwei Jahre. Die Idee kam vor zwei Jahren, als wir einen neuen Bauabschnitt eingeweiht haben. Mir war wichtig, dass die Erler und die Umgebung erfahren, was hier in diesen Gemäuern passiert. So entstand die Idee für ein Begegnungsfest.“ An diesem Caritas-Sonntag feierten die Gäste der Tagespflege, die Senioren im Betreuten Wohnen, sowie die Bewohner aus der WG und deren Familien. Eingeladen waren aber auch alle interessierten Gäste.

Auftakt mit Gottesdienst
In diesem Jahr fiel das Fest auf den Caritas-Sonntag. „Und wir haben begonnen mit einem Gottesdienst, so wie sich das meines Erachtens auch gehört. Die Caritas ist Kirche, Kirche ist gleich Caritas“, sagte Blicker. Das Team bereitete den Gottesdienst gemeinsam vor, begleitet wurde er von der „Liederspielschar“ aus Schermbeck mit neuer geistlicher Musik.

Feiern im Innenhof
Nach dem Gottesdienst ging es für die Gäste in den Innenhof des Betreuten Wohnens und der Tagespflege. Mit Blick auf die Kirche St. Silvester wurde gefeiert, dazu gab es Musik, kühle Getränke und den Duft von Bratwürstchen in der Luft. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen, sich über die Arbeit der Caritas zu informieren – oder sogar ein kleines Tänzchen zu wagen, bevor ein Regenschauer das Feiern unter freiem Himmel abrupt zwischenzeitlich beendete.

Gute Resonanz in Erle und Raesfeld
Auch die allgemeine Akzeptanz des Hauses sprach Blicker an: „Wir haben Anfragen aus dem Umland, aber tatsächlich haben sich das Betreute Wohnen, die WG sowie die Tagespflege super in Erle und Raesfeld etabliert.“ Auf die Auslastung angesprochen, fiel seine Antwort kurz und deutlich aus: „Die Auslastung ist wunderbar.“
Teamgeist als Erfolgsrezept
Dass so ein Fest viel Arbeit bedeutet, stellte sich schnell als machbar heraus. „Die erste Idee kam aus meiner Feder. Runterbrechen musste ich da nicht viel, weil sich die Mitarbeitenden noch gut an das Fest vor zwei Jahren erinnerten. Am Anfang war ihnen nicht klar, was ich damit wollte. Heute wissen sie: Wir stehen hier in der Öffentlichkeit, sind beliebt in Erle, die Leute sprechen uns an. Wir haben ein offenes Haus. Wenn so etwas aus dem Herzen organisiert wird, ist es gar nicht so viel.“



























