Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland veranstaltete Workshop zu „Barrierefreiem Tourismus“ für Akteure der Region

In der vergangenen Woche traf sich eine Gruppe aus Touristiker, Behinderteneinrichtungen, Wanderexperten sowie Partnern aus Gastgewerbe und Freizeitanbietern zum Thema „Barrierefreier Tourismus“ im Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld.

Teilnehmer des Workshops vor dem Historischen Wasserschloss Raesfeld

Neben der Darstellung von Markt und Trends führte das Beratungsbüro „freiheitswerke“ mit Ratschlägen und Möglichkeiten durch den Tag, wie sich bestehende Angebote barrierefrei gestalten lassen, ohne direkt große Umbaumaßnahmen angehen zu müssen.

Unzählige Möglichkeiten

„Wichtig ist die Sensibilisierung für dieses Thema. Lässt man sich erst einmal darauf ein, gibt es unzählige Möglichkeiten, Barrierefreiheit in das Touristische Angebot zu integrieren. Davon profitieren alle Generationen“, bemerkt Christina Illenseer vom Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland.

Am Nachmittag stand ein Rundgang in der Schlossanlage des historischen Wasserschlosses Raesfeld auf dem Programm, wo zurzeit ein barrierefreier Rundweg entsteht. Interessant für die Teilnehmer war es, dabei einmal die Perspektive eines Rollstuhlfahrers einzunehmen oder sich mit einer Rollfiets der Raesfelder Bürgerstiftung fahren zu lassen. „Es ist eine ganz neue Erfahrung, sich vertrauensvoll in die Hände eines anderen Menschen zu begeben.

Man bekommt ein Gefühl für die Bedürfnisse der Betroffenen, die in ihrem Alltag auf Hilfe und Hilfsmittel angewiesen sind“, so Barbara Kraß, Mitarbeiterin des Naturparks Hohe Mark – Westmünsterland.

Das Thema „Barrierefreiheit“ wird weiter Einzug nehmen in den Naturpark. Der Workshop war die Auftaktveranstaltung in einem gemeinsamen Projekt mit dem Verband Deutscher Naturparke, im Zuge dessen ein Konzept für „Barrierefreie Naturerlebnisangebote“ entstehen wird.

Text und Fotos: Naturpark Hohe Mark

 

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