Intensiver Austausch im Seniorenhaus St. Martin“ Ursula Schulte, SPD-MdB spricht mit Senioren

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte besuchte in ihrer Wahlkreiswoche zusammen mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Klaus Rybarczyk das St. Martin-Pflegeheim in Raesfeld. Dabei nutzte sie die Gelegenheit, sich mit der Pflege- und Hausleitung und dem Bewohnerbeirat intensiv über die Situation in der Pflege auszutauschen.

hinten: v. l. n. r. Matthias Brinkmann, Geschäftsführer Caritas Dekanat Borken, Anne Eversmann, Hausleiterin St. Martin, Boris Nickel, Stellv. Pflegedienstleiter, Klaus Rybarczyk, SPD-Fraktionsvorsitzender vorne: Ursula Schulte, MdB
Foto: ( v. l.) Matthias Brinkmann, Geschäftsführer Caritas Dekanat Borken, Anne Eversmann, Hausleiterin St. Martin, Boris Nickel, Stellv. Pflegedienstleiter, Klaus Rybarczyk, SPD-Fraktionsvorsitzender
vorne: Ursula Schulte, MdB


Begrüßt wurde sie von Matthias Brinkmann, Geschäftsführer des Caritasverbandes Borken, Anne Eversmann, Hausleiterin und dem stellv. Pflegedienstleiter Boris Nickel. Im St. Martin-Pflegeheim leben derzeit 48 Bewohner. Das Haus verfügt über 40 Einzel- und vier Doppelzimmer mit einer Größe zwischen 24 und 33 Quadratmetern.

100 Euro Taschengeld reicht nicht aus
Für die Vertreterinnen des Heimbeirates gab es drei wichtige Themen. Sie erläuterten, dass ein monatliches Taschengeld von 100 Euro nicht mal ausreiche, um sich auch nur Kleinigkeiten zu gönnen. Problematisch sei auch, dass die Berufsbetreuer, die seit der Ablösung der Vormundschaft die rechtliche Betreuung übernommen haben, unregelmäßig bei den betroffenen Seniorinnen und Senioren vorbeischauen.

Nachtverrsorgung sollte besser geregelt sein

Das hat sicherlich auch etwas damit zu tun, dass diese Tätigkeiten auch nebenberuflich ausgeübt werden können. Hier ist Kontinuität gefragt. Kontinuität ist auch das Stichwort für das Pflegepersonal: Die häufigen Wechsel und vor allem die Nachtversorgung sollten besser geregelt werden.
Zum Abschluss des Besuchs wurde mit dem Pflegedienst noch über die Generalisierung der Pflegeberufe gesprochen.

Kontrovers diskutiert

Hier durch sollen die Kinder-, Kranken- und Altenpflege in einem Ausbildungsberuf zusammengelegt werden. „Die Generalisierung der Pflegeberufe wird bei den Mitarbeiter von Krankenhäusern und Seniorenheimen kontrovers diskutiert. Ich nehme die unterschiedlichen Meinungen und Positionen mit und werde sie an unsere Fachpolitiker weiterleiten“, so Ursula Schulte.

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