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Freitag, Mai 20, 2022
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StartPolitikUWGAntrag der UWG Fraktion - einen Nachtbus für Raesfeld

Antrag der UWG Fraktion – einen Nachtbus für Raesfeld

Raesfelder Nachtbus – Haushaltsansatz 2014,

Den Wunsch, einen Nachtbus als Eventbus für die Gemeinde Raesfeld einzuführen , ist aus aktuellem Anlass wieder von der UWG-Fraktion neu aufgekommen worden. In einigen Gemeinden des Kreises Borken wird das System erfolgreich eingesetzt. Der Nachtbus der Gemeinden Reken und Heiden z.B. fährt an Wochenenden interessierte Personen im Wechsel zu verschiedenen Diskotheken bzw. zum Dorf Münsterland nach Legden und wieder zurück. Die Fahrten sind kostenpflichtig, jedoch nicht kostendeckend.

Einsparungen durch den Nachtbus

Der Umstand, dass die Busverbindungen am Abend durch neue Konzessionsverträge verringert wurden und somit der Anschluss an den Borkener Nachtbus nochmal reduziert ist, was gerade die Freizeitmöglichkeiten jüngerer Bürger einschränkt führt uns zu dem Wunsch des Nachtbusses für Raesfeld und Erle. Durch die reduzierten Busfahrten der Linie R 21 am Abend konnten ca. 38.000,- Euro eingespart werden. Einen Teil davon würden wir gerne den Freizeitmöglichkeiten der Bürger zuführen und in das eigene Nachtbussystem investiert sehen.

Unfallgefahr verringern

Wir sind nach wie vor der Meinung, dass dieser Service am Bürger auch für Raesfeld und Erle möglich wäre und sinnvoll ist: Ein Service, der erstens das Freizeitangebot steigert und damit auch den Wohnwert in Raesfeld. Zweitens hilft der Nachtbus eine potenzielle Unfallgefahr durch junge Autofahrer nach dem Diskothekenbesuch mit dem PKW unter Alkoholeinfluss bzw. Übermut zu verringern. Viele Eltern könnten beruhigter schlafen.

 Im Zuge der UWG-Anfrage aus dem Jahr 2010 stellte die Verwaltung die Daten für eine eigene Raesfelder Nachtbuslinie auf. Unterm Strich blieb für die Gemeinde ein Kostenzuschuss von ca. 18.000,- Euro pro Jahr stehen. Dieser Betrag war auch uns damals zu hoch. Die vorhandenen Busverbindungen der Linie R21 in Kombination mit dem Anrufsammeltaxi wurden intensiver beworben.

Aus unserer Sicht war dieser Ansatz nicht ausreichend erfolgreich. Ein eigener Bring- und Abholservice also ein Nachtbus würde sicherlich mehr Anhänger finden.

Unterschiedliche Bevölkerungsgruppen damit ansprechen

Eine mögliche Kostenreduzierung liegt in der Anzahl der angebotenen Fahrten. Es dürfte reichen zu Testzwecken den Nachtbus an einem festen Samstag im Monat anzubieten. Um unterschiedliche Bevölkerungsgruppen anzusprechen, könnten auch Ziele wie Weihnachtsmarkt oder Kulturevents wie das Jazzfest in Gronau angeboten werden.

Sponsoren ließen sich in der Gemeinde sicher auch finden. Die Gemeinde Heiden hat nach Presseangaben im Jahr 2012 Nettoaufwendung von ca. 2.500,- Euro für den Nachtbus gehabt – vorbildlich!

Wir bitten die Verwaltung, nochmal die aktuellen Möglichkeiten einer Kooperation mit einem Nachtbus-Service zu prüfen, bzw. ein Raesfelder System abzubilden und die anfallenden Kosten zu ermitteln (Sponsorenbeteiligung wie in anderen Kommunen wäre sicherlich denkbar). Einen Haushaltsansatz von deutlich unter 10.000,- Euro sollte uns dieser Bürgerservice wert sein.

Die Erprobungsphase könnte dann nach guter Vorbereitung und Bewerbung nach der Sommerpause 2014 beginnen und der erste Nachtbus könnte in der Gemeinde Raesfeld starten.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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