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Nachtwanderung der KAB in Raesfeld

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Nachtwanderung der KAB Raesfeld durch den Tiergarten war ein tolles Erlebnis für die Kinder

RAESFELD. Hungrig stürzten sich die Mädchen und Jungen nach ihrer gut einstündigen Wanderung auf das Stockbrot, welches auf dem Hof Heselhaus – Nagel bereits auf sie wartete.

alle Kinder wollten Stockbrot von der offenen Feuerstelle

Eingeladen zur Nachtwanderung durch den Tiergarten hatte im Rahmen der Ferienspielaktion die KAB Raesfeld. Zum ersten Mal wurden sie unterstützt von der Landjugend Raesfeld.
Rund 150 Kinder plus Erwachsene starteten am frühen Abend am Kolpinghaus.

Fröhliche Kinderschar

Erstes Ziel und mit einer kleinen Pause war der Spielplatz am Naturparkhaus. Pastor Johannes Bengfort begleitete die fröhliche Kinderschar bereits zum zehnten Mal. „Die Nachtwanderung ist schon etwas Besonderes und so viele Anmeldungen hatten wir noch nie. Es liegt wohl auch am Wetter“, sagte Pastor Bengfort.

Rückweg

Nicht nur Stockbrot und die offene Feuerstelle begeisterten die Kinder, sondern weitere Aktionen wie Mehl mahlen und ein Bauernhof Quiz kamen gut an. „Die eigentliche Attraktion des Abends ist bestimmt der Rückweg durch den dunklen Tiergarten mit Taschenlampe“, so Bengfort.

Er geht davon aus, dass diese Ferienspielaktion für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Ende der Ferienzeit noch ein letztes Highlight ist.

Großeltern

Der Bauernhof Heselhaus-Nagel am Lehmbrockweg bot an diesem Abend reichlich Platz zum Toben und Spielen. Zum Ersten mal dabei war Maja Krakor aus Hohenlimburg, die ihre Großeltern gemeinsam ihrer Freundin Olivia besuchte. „Ich finde es toll, dass es hier einen Bauernhof gibt, wo alle Kinder hinkommen können. Bei uns in der Stadt gibt es so etwas nicht“, sagte die 10-Jährige.

Großstadtkind

Finja Badurczyk saß gemütlich mit ihren Eltern am offenen Feuer und hielt ihr Stockbrot in die offenen Flammen des Lagerfeuers. „Schön ist es hier“, sagte die Neunjährige Erlerin, allerdings seien alle etwas zu schnell gelaufen. „Ich hätte unterwegs gerne etwas Rast gemacht, um mir die vielen Schnecken auf dem Wanderweg anzuschauen“, erklärt das Mädchen.

Um den Rückweg für sich und ihre Eltern so richtig spannend zu machen, habe sie sich bereits genügen Geistergeschichten ausgedacht.

Gemütliche Runde

Während die Kinder durch die Stallungen tobten, konnten derweil die Erwachsenen in gemütlicher Runde bei kalten Getränken und Würstchen den Abend ausklingen lassen. Gegen 22 Uhr traten alle wieder den Heimweg Richtung Dorfmitte an. Petra Bosse

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