Plattdeutsche Theatergruppe Erle sorgte für Heiterkeit

Turbulenzen, eine Mischung aus Generationskonflikten und jede Menge Verwicklungen in plattdeutsch

ERLE. Lachen gilt schon lange als beste Medizin. Und davon bekamen die Besucher im Saal von Brömmel-Wilms eine gehörige Dosis bei der Aufführung des Theaterstücks „Un bowwen wonnt Engels“ der plattdeutschen Theatergruppe des Heimatvereins am Wochenende zu schlucken.

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Sogar die Darsteller versuchten, möglichst ohne selber viel zu lachen, das Stück zu spielen.

Bereits im Jahr 1996 wurde das Stück mit seinen herrlichen Dialogen unter der Regie von Arthur Vinken aufgeführt und sorgte nun auch in der Neuauflage wieder für zweieinhalb launige Stunden und köstliche Unterhaltung.
Alleine durch ihre Mimik sorgten die Darsteller, die ihre Rolle sehr authentisch spielten, für lang anhaltendes Gelächter.

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Alte Krähen

Eher sein letztes Hemd hätte Klaus, gespielt von Bernd Klaus, gegeben, bevor er bei seinen alten Tanten (Helene Dickmann und Nicole Pass), liebevoll auch „alte Krähen“ genannt, ins Haus einzieht. Dann überlegte es sich der Neffe aber anders und wagte den Schritt ins neue Eigenheim.
Im zweiten Stock wohnte bereits der Neumieter Herr Schlüter (Christoph Ossing) mit seiner Tochter Karin (Anne Nagel), wobei letztere aussschlaggebend dafür war, dass der Neffe es sich anders überlegte. Weitere Hausbewohner waren die Tratsch-Tante Alma (Luzie Kappe), sowie im Parterre der Hausmeister Babbel (Bernd-Josef Bente).

Die Laiendarsteller der plattdeutschen Theatergruppe des Heimatvereins Erle sorgten mit ihrer Auffürhung „Un bowwen wonnt Engels“ für vergnügliche Stunden. Dazu gehörte auchTante Helene Engel, gespielt von Helene Dickmann.
Die Laiendarsteller der plattdeutschen Theatergruppe des Heimatvereins Erle sorgten mit ihrer Auffürhung „Un bowwen wonnt Engels“ für vergnügliche Stunden. Dazu gehörte auchTante Helene Engel, gespielt von Helene Dickmann.

Heraus kam bei all den Turbulenzen eine Mischung aus Generationskonflikten und jede Menge Verwicklungen. Dennoch konnte am Ende die „Katze aus dem Sack gelassen“ und die spannende Frage gelöst werden, woher die ständigen Klopfgeräusche im Haus kamen.
Für das passende Bühnenambiente hatten vorab Georg Klaus, Johannes Nagel, Bubi Horstmann, Ludger Elbert und Peter Schleking gesorgt, Gisela Westhoff saß im „Flüsterkasten“.
Der lang anhaltende Beifall am Ende zeigte erneut, dass es dem Regisseur Arthur Vinken gelungen ist, alle Zuschauer in ihren Bann zu ziehen und in die heile Welt des dörflichen, plattdeutschen Lebens zu entführen.

Karten und weitere Aufführungen

Weitere Aufführungen finden am 29. Oktober (Samstag), um 19.30 Uhr, sowie am 30. Oktober (Sonntag) und Dienstag (Allerheiligen) um 17 Uhr statt. Karten sind noch erhältlich im Schuhaus Pieper am Höltingswall.