Der Froschbrunnen plätschert wieder

Mitarbeiter der Gemeinde Raesfeld und der Volksbank Raesfeld stellten den Brunnen wieder auf

Am Montagmorgen hieß es „Wasser marsch“. Der Kunkler Brunnen wurde nach gut drei Monaten nach seiner Zerstörung wieder neu aufgebaut und installiert.Froschbrunnen in Betrieb genommen (640x496)
Anfang April fuhr ein PKW-Fahrer den beliebten Brunnen auf der Klümperstraße. Dabei wurde der Brunnen  durch den starken Aufprall regelrecht aus seiner Verankerung gerissen.

Nicht nur der Brunnen wurde dabei beschädigt, sondern auch eine Bank der Raesfelder Volksbank, sowie die anliegenden Sandsteinsteelen wurden dabei beschädigt. „Es dauerte gut vier Wochen Vorlaufzeit mit der Versicherung und dem Gutachten, bis die eigentlichen Restaurationsarbeiten starten konnten. Nun sind wir aber sehr froh darüber, dass der Brunnen wieder aufgebaut ist, denn er ist für die Raesfelder Bevölkerung ein großer Anziehungspunkt und ein wichtiger Bestandteil von Aufenthaltsqualität“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst.Hermann Kunkler am Froschbrunnen (640x622)
Repariert wurde der Brunnen in der Bronze- und Kunstgießerei „Butzon und Bercker“ in Kevelaer. Mehrmals in der Woche fuhr der Künstler und Erbauer Hermann Kunkler nach Kevelaer und war während dieser Zeit nicht unerheblich an den Reparaturarbeiten seines Brunnens beteiligt. „Das große Glück war, dass ein Mitarbeiter von Kunkler, der gemeinsam mit ihm den Brunnen baute, noch in der Firma beschäftigt war und erst jetzt nach dem Aufbau, seinen letzten Arbeitstag hatte“, so Grotendorst.

Der Froschbrunnen war 1989 ein Geschenk der Raesfelder Volksbank an die Bürger der Gemeinde anlässlich zur 1110 Jahresfeier. Offiziell wurde der Brunnen im Sommer 89 an den damaligen Bürgermeister Reinhard Kipp und Gemeindedirektor Udo Rößing übergeben.
Der Künstler Hermann Kunkler schmiedete den aus Bronze und Edelstahl bestehenden Brunnen nach einer Vorlage, die mit einer alten Geschichte aus der Freiheit verknüpft ist. PeBo