Neues Buch über das „Dorf Erle“ von Michael Kleerbaum

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Der Erler Michael Kleerbaum hat ein kleines Büchlein über Erle auf den Markt gebracht. Das ist nicht nur informativ, sondern es ist auch ein schönes Weihnachtsgeschenk. Im nachfolgendem Interview gibt es einige weitere Informationen.

Heimatreport: Und wie bist Du darauf gekommen Deine sicherlich knappe Zeit auch noch in dieses Nebenprojekt zu stecken?

Michael Kleerbaum: Ich hatte das eigentlich nicht vor, aber es hat sich ergeben, das mich einige Leute des gesetzteren Alters angesprochen haben, ob es diese   „Internetgeschichte“ nicht auch irgendwie „so“ zum nachlesen gäbe. Sie haben davon wohl gehört, aber kommen irgendwie nicht ins Netz.
Also habe ich kurz entschlossen im März diesen Jahres die erste Ausgabe veröffentlicht und in einer Kleinstauflage an genau diese Menschen kostenlos verteilt. Bei der Herstellung habe ich extra auf große und einfach Schriften geachtet.

Heimatreport: Und jetzt schon die zweite Auflage?

Michael Kleerbaum: Ja, seitdem ich als Neumitglied Zugang zum Archiv des Heimatbundes Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten e.V. habe und auch im Besitz der kompletten Heimatkalender von 1925 bis heute bin habe ich aus den alten Schätzen viele neue Informationen über Erle gewinnen können. Diese sind natürlich in die Homepage eingeflossen und nun musste ich das „Buch“ auch schnellstmöglich auf den aktuellen Stand bringen.

Heimatreport: Was hast Du in Zukunft für Pläne in dieser Hinsicht?

Michael Kleerbaum: Keine großen. Das Buch wird weiterhin aktualisiert. Leider sind die Druckkosten zuhause sehr hoch. Alleine der Ausdruck der 75 Farbseiten kosten mich pro Buch schon rund 25 EUR, dazu kommt noch das Papier und die Bindung, so dass ein Exemplar in der Privat-Herstellung bei 30 EUR liegt, meine Zeit gibt es gratis dazu. Zu so einem Preis kann man dieses Hobbywerk natürlich nicht auf dem normalen Markt verkaufen.
Das habe ich auch gar nicht vor. Wer ein Exemplar haben will hat die Wahl: Entweder er bekommt von mir kostenlos die PDF-Datei auf CD-ROM oder er bezahlt mir meine Auslagen.
Zur Zeit suche ich noch nach Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft, die im Gegenzug zu einer DIN-A4-Seite Werbung sich an den Herstellungskosten einer Kleinstserie (eigentlich als Book-on-Demand, also Herstellung nach Bestellung) beteiligen. Ein paar habe ich schon gefunden. Dann kann ich das Buch auch per Digitaldruck bei einem Betrieb herstellen lassen, was die Kosten senken würde.
Aber wie gesagt, ich bin nicht unter die Schriftsteller gegangen und „Mein Erle“ ist und wird weiterhin nur ein Service von www.DORF-ERLE.de sein.

Heimatreport: Vielen Dank für das Interview!