Das ist ja mal eine sinnvolle Forschung! Nun geht es der Fettleibigkeit an den Kragen! Nicht mit Diäten und Sport, sondern mit Essigfliegen. Das diese kleinen und lästigen Dinger auch mal was Sinnvolles bewirken, außer nach einem Schluck aus dem Weinglas im Mund und in den Zahnzwischenräumen zu kleben, ist doch mal eine Bereicherung. Forscher haben nämlich ein Schlankheits-Gen in den Fliegen gefunden. Fliegen-Larven, bei denen diese Erbanlage defekt ist, verlieren ihr komplettes Speicherfett. „Schlank“ heißt das neu gefundene Gen zur Steuerung des Fettstoffwechsels. Wer nun meint, im Sommer die kleinen Viecher zu sammeln zu müssen um diese dann vielleicht im Salat zu verwerten und zum Einsatz bringen zu können, sei eines Besseren belehrt. Denn es werden noch „Lass“ Gene aus der Maus benötigt, welche die defekten „Schlank“ Gene in Fliegen-Mutanten retten. Die Forscher konnten mit den „Lass“ Genen aus der Maus das defekte „schlank“ Gen in Fliegen-Mutanten teilweise retten und halten es für sehr wahrscheinlich, dass auch die „Lass“ gene in Säugetieren den Fettstoffwechsel regulieren können.
Und wie es mit der Forschung so ist, heißt es erst einmal „warten“ und Marzipan, Schokolade und Chips weiterhin in maßen genießen.




























