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Eindeutiges Ja für Grotendorst – CDU Mitgliederversammlung

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CDU Raesfeld nominiert Andreas Grotendorst erneut als Bürgermeisterkandidat

Mit 47 Stimmen und einer Enthaltung bestätigte die CDU Raesfeld-Erle am Dienstagabend Andreas Grotendorst als Kandidaten für die kommende Bürgermeisterwahl. In seiner Rede betonte Grotendorst die Bedeutung von Zusammenhalt, Infrastruktur, Energieprojekten und einer langfristigen Familienpolitik.

Gratulationen für Andreas Grotendorst auch vom Orstvorsteher Jan Gößling
Gratulationen für Andreas Grotendorst auch vom Ortsvorsteher Jan Gößling. Foto: Petra Bosse

Klare Mehrheit für den Amtsinhaber

Die Entscheidung fiel eindeutig aus: 47 Ja-Stimmen und eine Enthaltung – das Ergebnis der CDU-Mitgliederversammlung im Saal von Brömmel-Wilms galt als wenig überraschend. Andreas Grotendorst tritt erneut an, um Bürgermeister von Raesfeld zu bleiben. Die CDU-Mitglieder sprachen ihm damit erneut ihr Vertrauen aus.

Gemeinschaft und Zusammenhalt im Blick

Raesfeld und Erle seien für ihn eine starke Gemeinschaft, sagte Grotendorst. Als Beispiel nannte er die Spendenaktion für Luka Nedok und das enge Zusammenspiel der Vereine. Das zeige, wie viel Lebensqualität die Gemeinde biete. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass der demografische Wandel langfristig bedacht werden müsse. Um Schulen und Kindergärten auch künftig betreiben zu können, brauche es rund 100 Geburten pro Jahr. Ob das realistisch sei, werde sich zeigen. Mit Blick auf den Kindergarten St. Martin verwies Grotendorst auf die geplanten elf zusätzlichen U3-Betreuungsplätze.

Infrastruktur als Standortfaktor

Als wichtiges Zukunftsthema nannte Grotendorst die digitale Infrastruktur. Der abgeschlossene Vertrag mit der Deutschen Glasfaser sei ein entscheidender Schritt, um die Gemeinde zukunftssicher aufzustellen. Er appellierte an die Grundstückseigentümer, ihre Grundstücke anschließen zu lassen. Dies bedeute nicht nur eine bessere Versorgung, sondern auch eine Wertsteigerung für das Eigentum.

Erdverkabelung als Baustein der Energiewende

Ein weiteres zentrales Projekt sei die geplante Erdverkabelung – ein Pilotvorhaben mit einem Volumen von 53 Millionen Euro. Die direkte Erreichbarkeit über eine Hotline mit örtlicher Vorwahl sei ein ausdrücklicher Wunsch der Gemeinde gewesen. Die Bürgerinnen und Bürger könnten so bei Fragen unmittelbar Kontakt zum Netzbetreiber Amprion aufnehmen, ohne lange Umwege über zentrale Servicehotlines.

Weitere Themen: Inklusion, Naturpark, Ehrenamt

Auch die Themen Inklusion, Schuldenfreiheit, Bürgerstiftung sowie der Naturpark Hohe Mark wurden angesprochen. Letzterer sei insbesondere aus touristischer Sicht ein großer Gewinn für Raesfeld, so Grotendorst. Zudem sei die Unterstützung des Ehrenamts sowie die Fortführung des Ehrenamtspreises ein zentrales Anliegen der CDU.

Schloss und Tiergarten – untrennbar verbunden

Zum derzeit juristisch schwebenden Tiergartenprojekt erklärte Grotendorst, die Gemeinde befinde sich in Verhandlungen mit dem Grafen Landsberg-Velen. Man sei bereit, sich finanziell zu beteiligen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Über konkrete Zahlen äußerte sich der Bürgermeister jedoch nicht. Auch CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Tünte unterstrich: „Schloss und Tiergarten gehören zusammen – ohne den Tiergarten verliert das Schloss an Bedeutung für Raesfeld.“

"Ja, ich will..."
„Ja, ich will…“

Grotendorst will erneut antreten

Am Ende der Versammlung bedankte sich Andreas Grotendorst bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen. Die Zusammenarbeit mit dem Rat und den sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern sei für ihn eine wichtige Grundlage seiner Arbeit. „All das zusammen macht die Würze des Bürgermeisteramts aus – und deshalb sage ich heute: Ich kandidiere erneut“, so Grotendorst abschließend.

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