CDU Raesfeld-Erle diskutiert bei Strategietagung zentrale Zukunftsthemen
Mitglieder des CDU-Gemeindeverbands Raesfeld-Erle, der Fraktion sowie geladene Gäste haben sich bei einer zweitägigen Strategietagung intensiv zu politischen und strukturellen Fragen ausgetauscht. Ziel war es, abseits der Tagespolitik Impulse für die zukünftige Parteiarbeit zu setzen.
Themenfelder frühzeitig vorbereitet
Der Tagung gingen mehrere vorbereitende Treffen voraus. Vorstands- und Fraktionsmitglieder hatten Themenfelder definiert, die für die strategische Entwicklung der CDU Raesfeld-Erle eine zentrale Rolle spielen sollen. Die Veranstaltung fand bewusst außerhalb von Raesfeld statt, um einen offenen und konzentrierten Austausch zu ermöglichen.
Auftakt mit Mitgliederentwicklung und Parteistruktur
Jan Christoph Gößling eröffnete die Tagung und übergab an Fraktionsvorsitzenden Karl-Heinz Tünte, der den Ablaufplan vorstellte. Den Einstieg bildete eine Diskussion zur künftigen Ausrichtung des Gemeindeverbands. Im Mittelpunkt standen Fragen zur Mitgliederstruktur, zum Umgang mit neuen Mitgliedern, zur Arbeitsweise des Vorstands sowie zur programmatischen Weiterentwicklung. Jan Gößling und Dietmar von Berswordt moderierten diesen Teil.
Fraktionsarbeit und Finanzen im Fokus
Am Abend des ersten Tages ging es um die Rolle der CDU-Fraktion im Gemeinderat – von der personellen Besetzung über die Vorbereitung auf die Kommunalwahl bis hin zum öffentlichen Erscheinungsbild. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden das Thema Gemeindefinanzen. Dabei stand die Frage im Raum, wie die CDU als gestaltende Kraft zur Wahrung geordneter Finanzen beitragen kann. Die Diskussion leitete ein Team um Jan Gößling, Wolfgang Schwiederowski und Karl-Heinz Tünte.
Energie, Entwicklung und Familienpolitik
Der zweite Tag startete mit einem Blick auf die künftige Energiepolitik der Gemeinde. Thomas Spangemacher und Wolfgang Schwiederowski stellten ihre Analysen und Vorschläge vor – von regenerativen Energien bis zur Netzstruktur. Danach folgte eine intensive Diskussion zur Gemeindeentwicklung in Raesfeld, Erle und Homer mit Fokus auf Ortskerngestaltung und Planungsschwerpunkte.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Familienpolitik. Elke Mohr, Hans-Dieter Strothmann und Bernhard Bölker hatten dazu Impulse vorbereitet: Wie lässt sich auf sinkende Kinderzahlen und den demografischen Wandel reagieren? Welche Rolle spielen Kitas, Schulen, Vereine und das Ehrenamt?
Senioren und Inklusion als gesellschaftliche Aufgabe
Unter dem Titel „Politik für Senioren und Menschen mit Handicap“ stellten Willi Schmidt und Inge Lütten konkrete Fragestellungen vor – etwa zur Tagespflege, zum betreuten Wohnen, zur Unterstützung von Menschen mit Demenz und zur Aktivierung älterer Menschen.
Ausblick: Diskussionen sollen weitergeführt werden
Zum Abschluss fassten die Teilnehmenden die Ergebnisse beim gemeinsamen Kaffeetrinken zusammen. Alle zogen ein positives Fazit. Die intensive Arbeit abseits des Tagesgeschäfts habe geholfen, zentrale Themen umfassend zu beleuchten. Die Diskussionen sollen nun in den Gremien fortgeführt und in konkrete politische Arbeit überführt werden.



























