Karla Kolumna aus Erle…auf ein „Ohr“ – Neue Serie: Hier wird tacheles geschrieben (und davon gibt es genug)!
Also irgendwas stimmt mit Erle und Raesfeld nicht. Nur was, das habe ich bis dato noch nicht raus bekommen, denn wer den Gesprächen Außenstehender lauscht, könnte denken, wir leben in einer der großen Vor-Großstadt-Betonsilos.
Als ich letzte Woche beim Maikranzaufhängen im Dorf war wurde gemunkelt, dass Erle doch mehr Schulden hat als angenommen. Das waren natürlich keine Einheimischen, sondern Fahrradtouristen, die sich mal locker hier unsere gute Luft kostenlos in die Lungen saugten und mindestens für eine Woche als Reserve mit nach Hause nahmen.
Auch sonst haben Außenstehende viel zu meckern, wie zum Beispiel, dass unser wunderschöner „Ständebaum“ noch lange nicht mit dem neuen Ständebaum in Gahlen mithalten kann.
Dann weiter: Feste feiern wie sie kommen…das sollen wir Erler und Raesfelder nicht können. Wir würden alles abkupfern und nichts Eigenes auf die Beine stellen. Das finde ich eine infame Unterstellung, denn wer hat schon so viel zu bieten wie wir Raesfelder? Echt, die Frage stellt sich doch, oder?
Aber kann es vielleicht sein, dass „die Besseren“ immer im Fokus stehen über die schlecht geredet wird? Wie heißt es so schön: Mitleid bekommt man geschenkt, Missgunst und Neid muss man sich erarbeiten.
Ihre Karla Kolumna



























