Giftköder für Hunde in Erle?

In Erle geht momentan die große Sorge bei einigen Hundehaltern rum, dass jemand im Dorf vergiftete Köder auslegt.

Von jetzt auf gleich wurde Hund Ben, ein fünfjähriger Boxer, plötzlich krank.

Während eines Spazierganges durch die Erler Felder, Ridderspaß, links ins Feld rein, ging eine Hundehalterin mit Ben letzte Woche spazieren. Kurz darauf stellte die Halterin fest, dass ihr sonst so lebhafter Hund anfing zu schwächeln. Vorher noch ganz lebendig, musste Ben dann teilweise nach Hause getragen werden, wo er sich dann kurze Zeit übergeben hat und den Tag darauf auch nur noch sehr wenig gefressen hat. Zwar hatte sich Ben zwischen durch wieder etwas erholt, aber so richtig kam der agile Boxer nicht mehr auf die Beine.

Am Sonntag wurde es wieder schlimmer, sodass am Montag der Tierarzt in Erle aufgesucht wurde. Die Tierärztin diagnostizierte schwachen Herzschlag und verwies die Hundehalterin in die Tierklinik. Dort sprach man von Anzeichen einer Vergiftung und untermauerte die Verdachtsdiagnose der Erler Tierärztin.

Mit Medikamenten ausgestattet verstarb Ben dann noch am gleichen Abend.

Die Hundehalterin kam ins Grübeln und fragt sich heute noch, vier Tage später, wie es dazu kommen konnte und ist verständlicher Weise auch beunruhigt, dass noch weiteres passiert.

Im Dorf allerdings sind wohl in letzter Zeit mehrere solcher Fälle bekannt. Insgesamt spricht man von vier Hunden, die Vergiftungserscheinungen gehabt haben sollen.

Vielleicht sollten in nächster Zeit die Hundebesitzer verstärkt darauf achten, ob ihr Vierbeiner lange irgendwo schnüffelt, oder etwas unterwegs frisst und vor allem nicht von der Leine lassen!

Falls jemand Beobachtungen in diese Richtung macht, oder schon gemacht hat, bitte bei mir melden!