Das könnte erneut für Stimmung in Raesfeld sorgen. Das Pfarrheim sowie das Kolpinghaus sollen erneuert, beziehungsweise komplett abgerissen werden, teilte Pastor Michael Kenkel mit.
Grund: Der Pfarrsaal hat sechs Außenseiten, vier Wände, ein Flachdach und einen Keller, was alles zusammen ein Ölgrab sei, so Kenkel.
Hohe Ölkosten
Die Ölkosten reißen auf Dauer ein unverantwortliches Loch in den Haushalt der Kirchengemeinde. Eine energetische Sanierung soll sich nicht rechnen, da der Pfarrsaal nach heutigen Aspekten sehr unpraktisch gebaut ist. Die Stufen nach oben, ein reparaturbedürftiger Aufzug, Toilettenanlagen im Keller, all das ist nicht gerade behindertengerecht, und auch die Heizungsrohre, die quer durch den Pfarrgarten verlaufen, sind bei diesen enormen Heizkosten nicht unbedingt erhaltenswert. „Hier kann im Winter Spargel geerntet werden“, so Pastor Kenkel, der aber auch die fehlenden Gruppenräume als ein Mängel ansieht.
Erweiterung rechnet sich nicht
Ebenso das Kolpinghaus, welches aus den 40ziger und 50ziger Jahre stammt. „Bei einer Erweiterung müsste das gesamte Gebäude in einer Energiebilanz mit einbezogen werden. Daher rechnet sich auch hier keine Erweiterung oder ein Umbau“, fügte Kenkel hinzu. Zuspruch bekommt Michael Kenkel auch aus den Reihen der Kolpingsfamilie Raesfeld, die einen Neubau für sinnvoll halten und ihre Unterstützung zugesagt haben.
Das neue Pfarrheim soll nach Möglichkeit wieder an der selben Stelle errichtet werden, und auch das jetzige Kolpinghaus soll den gleichen Namen tragen.
Unterstützung auch von Seiten der politischen Gemeinde Raesfeld, welche die Planungen sehr begrüßt und bemüht ist, das Vorhaben nach besten Kräften zu unterstützen, betonte Kenkel. Mit dem Generalvikariat in Münster stehen in Kürze Gespräche an.



























