Mammographie bei Frauen ab 50 Jahre

Ein Gespräch mit Dr. Bernhard Kornmeier – Radiologe St. Marien Hospital Borken

In Sorge um ihre Gesundheit gehen Tausende deutscher Frauen jedes Jahr zur Brustkrebsvorsorge. Heute wissen wir sehr genau, dass alleine die Mammographie  nur ein ziemlich grobes Raster darstellt.

Etwa die Hälfte der tatsächlich vorhandenen Brustkrebse wird durch die alleinige Mammographie auch entdeckt.

Besonders für die Früherkennung von Brustkrebs stehen aber mittlerweile ja mehrere Untersuchungsmethoden zur Verfügung: Dazu gehören neben der Mammographie noch der Ultraschall und die Magnetresonanztomografie (MRT). Diese Methoden sind unterschiedlich aufwendig und auch unterschiedlich teuer – aber eben auch unterschiedlich leistungsfähig.

Fakt ist, dass durch die heutigen Untersuchungsmethoden die Chance, den Brustkrebs zu  diagnostizieren, erheblich gestiegen ist.

Im St. Marien-Hospital Borken gibt es seit gut zehn Wochen eine neue Untersuchungsmethode, um eine noch eindeutigere Diagnose stellen zu können: Die kurative Mammographie.