StartGemeinde Raesfeld25 Jahre Partnerschaft zwischen Raesfeld und Wehl: Freundschaft ohne Grenzen

25 Jahre Partnerschaft zwischen Raesfeld und Wehl: Freundschaft ohne Grenzen

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Seit einem Vierteljahrhundert verbindet Raesfeld und Wehl eine lebendige Freundschaft. Was 1986 mit einer symbolischen Hochzeit begann, hat sich zu einer echten grenzüberschreitenden Partnerschaft entwickelt – getragen von sportlichem Austausch, kulturellen Begegnungen und persönlicher Verbundenheit.

Symbolischer Startschuss 1986

Im Jahr 1986 besiegelten die Gemeinden Raesfeld und Wehl offiziell ihre Partnerschaft. Die feierliche „Hochzeit“ zwischen beiden Orten stand damals sinnbildlich für ein Miteinander ohne Grenzen. Noch heute pflegen Bürgerinnen und Bürger beider Seiten diese Verbindung – durch regelmäßige Treffen, gemeinsame Sportveranstaltungen und freundschaftliche Besuche, insbesondere während der Karnevalszeit.

25 Jahre Partnerschaft-Raesfeld-Wehl
Im Bild: Joop Buiting (Vorsitzender der Stichting Vrienden van Raesfeld) und Bürgermeister Andreas Grotendorst verlegen zum Abschluss des Jubiläumsjahres Gedenktafeln. Foto: Petra Bosse

Sport als verbindendes Element

Im Jubiläumsjahr wurde die Partnerschaft durch zahlreiche sportliche Aktionen besonders lebendig. Vereine aus Raesfeld, Erle und Wehl traten bei Turnieren und Wettkämpfen gegeneinander an – oder miteinander, wie beim besonderen Projekt der Lauffreunde des TSV Raesfeld und des Sportvereins Pac-Tu Wehl.
Unter dem Motto „Lauf zum Lauf“ starteten die Raesfelder Läufer in Richtung Fatima-Loop nach Wehl. Etappenweise wurde der Staffelstab weitergereicht, bis die Gruppe in der niederländischen Partnergemeinde ankam. In Gendringen schlossen sich Wehler Sportfreunde an und begleiteten den Lauf bis ins Ziel.

Den symbolischen Startschuss gaben die beiden Bürgermeister Andreas Grotendorst (Raesfeld) und Hermann Kaiser (Doetinchem, zu der Wehl seit 2005 gehört). Damit begannen offiziell die Aktivitäten zum Jubiläumsjahr.

Begegnungen auf vielen Ebenen

Neben sportlichen Veranstaltungen standen auch kulturelle Begegnungen im Mittelpunkt. Eine Ausstellung in den Volksbanken von Raesfeld und Erle zeigte in Collagen die Geschichte der Partnerschaft. Künstlerinnen und Künstler aus beiden Gemeinden präsentierten ihre Werke gegenseitig in Raesfeld und Wehl, und knüpften dabei neue Freundschaften.

Spiel ohne Grenzen als Höhepunkt

Das große Jubiläumsfest am 20. August wurde als „Spiel ohne Grenzen“ gefeiert. 24 Teams, je zwölf aus Raesfeld und Wehl, traten in unterschiedlichen Wettbewerben gegeneinander an. Ob Bananenrennen, Survivalbahn oder Schwammhosenrennen: Spaß und Teamgeist standen im Vordergrund.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus beiden Gemeinden sorgten für Stimmung auf dem Spielfeldrand. Für Kinder gab es ein buntes Rahmenprogramm mit Hüpfburg, Spielmobil und Kinderschminken, während musikalische Darbietungen für Unterhaltung sorgten. Nach der Siegerehrung klang der Tag bei einem gemeinsamen Barbecue aus.

Abschluss mit Gedenktafel

Am 7. November 2011 setzten beide Gemeinden ein sichtbares Zeichen: Vor dem Königin-Beatrix-Centrum in Wehl und dem Raesfelder Rathaus wurden Gedenktafeln verlegt. Damit endete das Jubiläumsjahr offiziell, doch die partnerschaftlichen Kontakte bestehen weiter.

Bürgermeister Andreas Grotendorst betonte damals: „Der Blick über den eigenen Tellerrand, der Austausch miteinander, etwas voneinander zu erfahren und zu lernen – darum geht es in dieser Partnerschaft. Sie ist wie ein Schlüssel zu einer Tür. Es liegt an uns, sie immer wieder zu öffnen.“

Mit dem Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger sei das Fundament gelegt, dass einer „Goldenen Hochzeit“ in 25 Jahren nichts im Wege stehe.

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