Getäuscht und die Arglosigkeit schamlos ausgenutzt – Türken schächten in Erle

„Erst waren es nur elf Schafe, dann 20 und am Ende standen 31 Tiere bei mir auf der Wiese“, erinnert sich der Bauer, auf dessen Grundstück am Wochenende das große Schächten in Erle stattfand.

Der Erler Bauer ging davon aus, und so hatten es die Türken ihm auch immer wieder versucht klar machen, dass die Tiere bei ihm auf der Wiese nur zwischengelagert werden sollten. Gleich dreimal kam aber der Bottroper in den letzten Wochen und lud immer mehr  Tiere bei ihm auf der Wiese ab. Angeblich wollte er diese von hier aus nur verkaufen und abholen lassen.

„Aber dann plötzlich standen schon am Sonntag in den frühen Morgenstunden so viele Menschen auf meinem Grundstück und suchten sich ihr „Opferlamm“ aus. Ich wusste  gar nicht, was hier abging“, erinnert sich der Erler.

Ohne groß den Grundstückseigentümer zu fragen, bauten die Männer einen blickdichten Vorhang auf, wohinter dann plötzlich das große Schlachten stattfand.

Ich stand auf der Terrasse und konnte das traurige Spektakel verfolgen. Immer wieder wurden die Tiere hin und her geschickt, gleich so wie auf einem Laufsteg. Die moslemischen Kunden suchten sich ihre Tiere nach Schönheit, oder was weiß ich, aus. Mit einem kleinen Messer, Kartoffelschälmesser, schnitten sie dann anschließend  den Tieren die Kehle durch. Jedesmal wenn die Türken mich auf der Terrasse mit meiner Kamera erblickten, suchten sie sich ein Versteck und kamen erst wieder zum Vorscheinen, wenn die Luft rein war.

Völlig hilflos lief der über 70-jährige Mann zwischen den Moslems  und den vielen auswärtigen Leuten hin und her und wusste gar nicht, was da ablief, wie er mir heute berichtete. „Ich hatte Angst, weil plötzlich so viele fremde Menschen da waren“, gesteht der Bauer.

Schächten ist bei uns in Deutschland ohne Ausnahmegenehmigung verboten. Im Rahmen des islamischen Opferfestes aber nutzten ein 64-jähriger und ein 34-jähriger Mann aus Bottrop die Arglosigkeit des Mannes aus um hier ihre Geschäfte zu machen.

Eine Schächtung sei theoretisch im Kreis Borken möglich, wenn die Tiere im Rahmen einer Hausschlachtung vorher zur Schlachttier- und Fleischuntersuchung angemeldet würden. Dies sei in Erle nicht der Fall gewesen“, so Veterinär Dr. Harry Schmidt. Außerdem muss das Tierschutzgesetz beachtet werden.

Zum Glück riefen vorbeigehende Spaziergänger am Sonntagmittag dann die Polzei an. Werner Mümken vom Ordnungsamt, eine Veterinärärztin und die Polizei machten dem grausamen Spektakel dann  ein jähes Ende. Ein Täter konnte flüchten, gegen zwei weitere Täter wurde eine Anzeige erstattet. Schächten ohne Genehmigung ist in Deutschland illegal und wird mit Geldbuße bis 25.000 Euro, bei nachgewiesener Tierquälerei im Wiederholungsfall auch mit Haftstrafe bestraft! Schon der Transport von Schafen im Kofferraum eines PKW verstößt gegen das Tierschutzgesetz und kann streng geahndet werden. Mit einer Geldbuße werden diese davon kommen. Die überlebenden Schafe dürfen vom Halter in Erle jetzt nur dann abgeholt werden, wenn das Veterinäramt einen eindeutigen Nachweis über die Herkunft und den zukünftigen weiteren Verbleib der Schafe  bekommt.

Für den Bauer steht  für die Zukunft eins fest: Nie wieder fremde Schafe auf seiner Wiese!