Verschmutze Fahrbahn-Marienthaler Straße-

Glatt, schmierig, dreckig und vor allem gefährlich ist die Marienthaler Straße in Höhe der Lehmgruben Richtung Marienthal. Wie auf Glatteis rutscht der PKW nach einem Bremsmanöver auf der lehmverschmierten Landesstraße noch etliche Meter weiter, bevor das Fahrzeug dann völlig verschmutzt zum Stehen kommt.

Zwischen Kühen, Feldern und Wiesen fahren  auf der kleinen, schmalen und vor allem kurvenreiche Strecke schon ab sechs Uhr morgens, an fünf Tagen in der Woche und fast  im minutentakt,  riesige  Laster die Lehmgrube an. Während drei vollbeladene LKWs mit Lehm aus der Einfahrt auf die Straße auffahren und Richtung Erle abbiegen,  stehen bereits schon wieder die nächsten Kunden  vor der Lehmgrube, um ihren LKW mit Lehm zu beladen. Es ist dort ein ständiges Kommen und Gehen, und sehr zur Verärgerung vieler Autofahrer ist genau dieses Teilstück absolut verdreckt. Jeder  beladeneTransporter  zieht  auf seiner Rückfahrt Richtung Erle eine dicke  Lehmspur hinter sich her und binnen kurzer Zeit ist von einer  Asphaltdecke nicht mehr viel zu sehen. Die Straße gleicht dann eher   einem Feld- oder Ackerweg. Ein  Straßenreinigungswagen kommt dann zum  Einsatz,  fährt zwar mehrmals täglich  die Strecke auf und ab und versucht  die Landesstraße ein wenig von den größten Lehmklumpen zu befreien. Eine Syphysusarbeit bei diesem Verkehr. Des weiteren kommt erschwerend  hinzu, dass zwar die Kehrmaschine die größten Brocken beseitigt, aber durch den Nieselregen sich der restlich verbleibende Lehm wie eine dünne Schneedecke über die ganze Straßenbreite  verteilt.   Dies stellt nicht nur für Autofahrer eine große Gefahr dar,  denn besonders bei Motorradfahrern aus Nah und Fern ist  diese  Strecke  sehr beliebt und wird  täglich von ihnen gut besucht.  Wie auf Schmierseife fährt es sich auf dieser lehmverschmierten Straße,  angefangen von der Einmündung „Urröste“ (aus Erle kommend), bis kurz hinter den Lehmgruben,  ist äußerste Vorsicht geboten.  Ein kleiner Warnhinweis „Verschmutze Fahrbahn“ ist nicht sehr effektiv, denn die angebliche Gefahrenquelle läßt sich daraus nicht erkennen.Auch Fußgänger können erst wieder ab „Urröste“ die Straße trockenen und sauberen Fußes überqueren.