Jedes Mal wenn ich den gelben Müllsaack austauschen muss, fange ich binnen kurzer Zeit an zu fluchen. Nicht nur, dass der volle Sack meistens löchrig ist und der halbe Plastikmüll daneben liegt, auch beim Einlegen des neuen zarten Plastiktütchen ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn häufig klappt das Einlegen in den eigens dafür vorgesehen Behälter erst nach dem dritten Anlauf. Der Sack ist einfach zu klein, oder der Einlegering zu groß und genau hier liegt das Problem. Festes ziehen am Kantenende hat zur Folge, dass der Sack einreißt. Beim zweiten Versuch ist das Zuschnürband gerissen und erst beim dritten Versuch hängt der Müllsack zwar in der Verankerung, aber in zweifacher Ausführung. Das heißt: Ich habe nach langen Überlegungen jetzt für mich die Lösung gefunden: Ich lege immer zwei Säcke ineinander und schon ist das Problem behoben. Da bleibt aber die Frage offen, ob es auf Dauer nicht nicht sinnvoller wäre, den gelben Müllsack um vielleicht nur einen Zentimeter zu erweitern und vom Material her etwas stabiler zu fabrizieren. Der Kostenfaktor könnte dadurch für den Hersteller behoben sein und das Schild im Bürgerbüro hat auch seinen Sinn erfüllt: Bitte maximal nur zwei Müllsäcke nehmen!
Zerreißprobe beim „gelben Müllsack“
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