Übergangsheime in Schermbeck – CDU-Fraktion fordert Budgetierung von Strom und Frischwasser

Die Gemeinden müssen sparen. Nicht nur Raesfeld,  auch die Gemeinde Schermbeck muss den Gürtel enger schnallen.

Im Fokus der CDU Schermbeck sind nun die Übergangsheime  „Alte Üfter Schule“ und „Alte Poststraße“. Hier sehen Klaus Schetter, Klemens Wilkskamp und Jan Kleinlosen, CDU- Schermbeck, Einsparungsmöglichkeiten und  haben einen Antrag zur Prüfung der rechtlichen und technischen Möglichkeiten zur Budgetierung des Verbrauches von Strom und Frischwasser in beiden Häusern,  an den Schermbecker Bürgermeister Ernst- Christoph Grüter gestellt.

Aufgefallen ist der Verwaltung wohl in letzter Zeit der hohe Verbrauch von Strom und Frischwasser, welches den Bewohnern beider Übergangsheime  kostenfrei zur Verfügung steht. Der Verbrauch liege weit über die haushaltsübliche Verwendung und aus diesem Grunde stellt sich die CDU-Fraktion die Frage nach einer möglichen Budgetierung.

Weiter heißt es in dem Antrag: In Zeiten, in denen die Gemeinde Schermbeck in dem engen finanziellen Rahmen des Haushaltssicherungskonzeptes (HSK) in allen Bereichen zum massiven Sparen gehalten ist, ist ebenfalls eine kritische Beurteilung von Sparmöglichkeiten bei den Hilfsleistungen geboten.

Um weitere Missstände einzudämmen beantragt die CDU-Fraktion zum einem  benennen, wie hoch der Strom- und Frischwasserverbrach in den Kalenderjahren 2009 und 2010 in beiden Unterbringungsheimen gewesen ist.  Daraus sollte anschließend konsequent  der Verbrauch auf die in den Jahren dort lebenden Personen nach Köpfen aufgeteilt werden.

Des Weiteren möchte die Fraktion Einblicke bekommen,  inwieweit der pro-Kopf Verbrauch in beiden Heimen prozentual von den Durchschnittswerten des statistischen Bundesamtes der betreffenden Jahre 2009 und 2010 abweicht.

Darüber hinaus sollen die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen für einemögliche Budgetierung der Bezüge von Frischwasser und Strom mittels Münzautomaten – wobei die Wertmünzen unentgeltlich von der Gemeinde in einem angemessenen Umfang zur Verfügung gestellt werden – geprüft werden.

Als letzten Punkt fordert die CDU Fraktion Schermbeck eine Übersicht jeweils für beide Heime zu erstellen, aus welcher die Kosten für einen Einbau derartiger Münzautomaten, die möglichen Einsparpotentiale und die damit verbundene Armortisationszeit hervorgeht.

Die CDU-Fraktion möchte deutlich klarstellen, dass es  nicht darum geht, den Betroffenen die rechtlich zustehende Strom- und Frischwasserversorgung unverhältnismäßig zu kürzen.  Dieser sollte und muss  selbstverständlich auch weiterhin gewährleistet sein. Es gehe  lediglich darum, die offenkundigen Missstände und die teilweise sehr unkontrollierte Nutzung dieser Ressourcen, welche nicht durch das Recht gedeckt und für eine notwendige Grundversorgung benötigt werden, zu beseitigen und Einsparungen zu erzielen.