Bücher, Altweiber und eine kulinarische Fahrradtour: Bei den Landfrauen Ortsverband Erle-Raesfeld gab es im vergangenen Vereinsjahr einige Gelegenheiten, zusammenzukommen. Zur Jahresversammlung am Freitag im Haus St. Silvester begrüßte die Vorsitzende Maria Schlüß die Mitglieder. Neben dem Rückblick standen Vorstandswahlen auf dem Programm.
Ein Bauernhof ist keine Voraussetzung, um bei den Landfrauen mitzumachen. Das stellte Vorsitzende Maria Schlüß bei der Jahresversammlung der Landfrauen Raesfeld klar. Die Mitglieder blickten auf ihr Vereinsjahr zurück und wählten den Vorstand, dem nun auch Sabine Becker angehört.

Bücher, Altweiber und eine kulinarische Fahrradtour
Maria Schlüß begrüßte die Mitglieder und ließ mit ihnen die Veranstaltungen der vergangenen Monate noch einmal Revue passieren. Dazu gehörte der Schmökerabend in Velen, bei dem Bücher und der Austausch darüber auf dem Programm standen. Im Februar 2026 folgte die feierliche Verleihung des Heimatpreises 2025 der Gemeinde Raesfeld.
Für die traditionelle Altweiberfeier hatten die Landfrauen in diesem Jahr ein neues Konzept gewählt. In der Festscheune von Hecheltjen’s Hof trafen sie sich zu einem gemeinsamen Vormittag und feierten miteinander. Bei einer kulinarischen Fahrradtour verbanden die Teilnehmerinnen das Radfahren mit gemeinsamen Essenspausen.
Auch die Digitalisierung beschäftigte die Versammlung. Digitale Angebote würden für die Vereinsarbeit zunehmend wichtiger, hieß es beim Rückblick. Sie erleichterten die Kommunikation untereinander und könnten helfen, Veranstaltungen zu planen und Aufgaben im Verein abzustimmen.

Sabine Becker neu im Vorstand
Bei den Vorstandswahlen bestätigten die Mitglieder Maria Schlüß und Irene Möllmann. Sabine Becker kam neu ins Team und übernimmt künftig mit ihnen die Vorstandsarbeit.
Auch den erweiterten Vorstand wählte die Versammlung neu. Ihm gehören Brigitte Brauckmann, Magda Müller, Margret Grewing, Annika Klostermann, Bettina Breil, Martina Grotendorst, Inge Lütten und Bernadette Ridder an.
Marina Hadder und Anneliese Bölker verabschiedeten sich aus dem Vorstand. Die Landfrauen dankten beiden für ihre Arbeit und die Zeit, die sie in den Verein eingebracht hatten. Beide hatten das Vereinsleben mitorganisiert und die gemeinsamen Aktivitäten unterstützt.

Wer kann bei den Landfrauen mitmachen?
Der Name lässt vielleicht zunächst an Landwirtschaft denken. Doch eine Mitgliedschaft steht auch Frauen offen, die keinen Hof bewirtschaften. Maria Schlüß formulierte es so: „Grundsätzlich ist jede Frau vom Lande willkommen“.
Auch auf vielen Höfen gingen Frauen heute einem eigenen Beruf außerhalb der Landwirtschaft nach, erläuterte die Vorsitzende. Entscheidend sei deshalb nicht der Beruf, sondern das Leben auf dem Land. Die Landfrauen verstünden sich als Gemeinschaft, in der Frauen Kontakte knüpfen, sich austauschen und gemeinsam etwas unternehmen könnten.
Nach den Wahlen und Berichten blieb Zeit für persönliche Gespräche. Bei Fingerfood und Getränken saßen die Mitglieder weiter zusammen.










Landfrauen Raesfeld: Sabine Becker neu im Vorstand
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