Der Rückbau und die Umnutzung von Kirchen stehen am Freitag, 28. August 2026, im Mittelpunkt der Schloss-Gespräche in Raesfeld. Der Bau- und Kunsthistoriker Dr. Andreas Eiynck erläutert ab 19 Uhr anhand praktischer Beispiele, welche Aufgaben dabei auf Handwerk und Restaurierung zukommen.
Sakralgebäude vor neuen Nutzungen
Kirchen und andere kirchliche Gebäude verlieren zunehmend ihre bisherige Funktion. Damit gewinnen Konzepte für eine neue Nutzung an Bedeutung. Die geplanten Veränderungen müssten jedoch auch baulich umgesetzt werden.
Sakralgebäude stellten dabei besondere Anforderungen. Ihre Architektur, Kunstgegenstände und wertvollen Ausstattungsstücke müssten berücksichtigt werden. Bei einem Rückbau oder Umbau gelte es, einzelne Objekte fachgerecht zu bergen, einzulagern, zu restaurieren und später möglicherweise an anderer Stelle wieder einzubauen.
Traditionelles Handwerk bleibt gefragt
Nach Angaben der Veranstalter komme dem Bauhandwerk bei diesen Arbeiten eine wichtige Rolle zu. Restauratoren im Handwerk verfügten über Kenntnisse traditioneller Materialien und historischer Bautechniken. Zudem seien sie mit den Anforderungen an Arbeitssicherheit und Objektschutz vertraut.
Der Rückbau und die Umnutzung sakraler Gebäude könnten deshalb ein wachsendes Arbeitsfeld für Restauratoren im Handwerk bilden.
Dr. Andreas Eiynck berichtet aus der Praxis
Referent des Abends ist Dr. Andreas Eiynck. Der Dozent für Bau- und Kunstgeschichte verfüge über langjährige Erfahrung in den Bereichen Kirchenausstattung, Denkmalschutz und Restaurierung. Als Mitglied im Katholikenrat des Bistums Osnabrück kenne er zudem die Herausforderungen bei der Umnutzung sakraler Gebäude.
Eiynck unterrichtet an der Akademie des Handwerks auf Schloss Raesfeld angehende Restauratoren. Während des Vortrags will er das Thema anhand konkreter Beispiele erläutern.
Die Schloss-Gespräche beginnen am Freitag um 19 Uhr auf Schloss Raesfeld.


























