Ralf Hellmund nimmt Stellung zu Geschwindigkeitskontrollen und deren Einsatzorten. Er kritisiert, dass viele Messungen seiner Ansicht nach vor allem die Kassen der Städte und Kommunen füllen, und fordert Kontrollen gezielt an Gefahrenstellen.
Hallo verkehr(te) Welt
Ich komme seit Jahren immer wieder zu dem Schluss, dass Geschwindigkeitskontrollen, ob mobil aus einem Fahrzeug heraus oder mit „Mister Bob“, einzig und allein dazu dienen, die Kassen der Städte und Kommunen zu füllen. Einen anderen Sinn und Zweck kann ich bei vielen dieser Kontrollen nicht erkennen.
Kontrollen an Kindergärten, Schulen, Fußgängerzonen und anderen Gefahrenstellen halte ich natürlich für richtig. Viele Messstellen dienen meiner Meinung nach jedoch vor allem der Einnahme von Geld. Manchmal grenzt das für mich bereits an Abzocke.
Würden die Verantwortlichen Geschwindigkeitskontrollen sinnvoll dosieren und die Geräte gezielt einsetzen, entstünden vermutlich weniger Missmut und Wut gegenüber dieser Technik. Doch wahrscheinlich bleibt es dabei: Der Autofahrer ist die Melkkuh der Nation.
Ich könnte noch weiter ausholen und das Thema mit der Kfz-Steuer, den Benzinpreisen oder den TÜV-Gebühren verknüpfen. Auch dabei werden Autofahrer häufig teuer zur Kasse gebeten. An dieser Stelle möchte ich es jedoch belassen.
Liebe Grüße an alle Verkehrsteilnehmer. Achtet auf euch und eure Mitmenschen, haltet im Straßenverkehr die Augen offen und füllt nicht unnötig die Kassen anderer.
Hinweis
Sie möchten auch einen Leserbrief schreiben? Dann senden Sie ihn unter Angabe Ihres Namens an [email protected]. Anonyme Leserbriefe sowie Beiträge mit Beleidigungen oder diskriminierenden und rechtswidrigen Inhalten werden nicht veröffentlicht. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.


























