StartBauen und WohnenBebauungsplan Ekhornsloh: Rat macht Weg frei

Bebauungsplan Ekhornsloh: Rat macht Weg frei

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Laut Bebauungsplans sollen auf diesem Grundstück Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Foto: Petra Bosse

Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat den Bebauungsplan Ekhornsloh einstimmig beschlossen. Damit kann im Bereich des ehemaligen Pfarrhauses in Erle künftig gebaut werden. In der Ratssitzung ging es zuvor auch um die Frage, ob Bauarbeiten Auswirkungen auf die nahe gelegenen alten Bäume haben könnten.

Mit dem Beschluss des Bebauungsplans schafft die Gemeinde die planungsrechtliche Grundlage für eine Wohnbebauung an der Straße Ekhornsloh. Das Plangebiet umfasst rund 0,22 Hektar.

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Fragen zum Schutz der alten Bäume

Vor der Abstimmung wollte Volker van Wasen, Vorsitzender der UWG-Fraktion, wissen, ob die geplanten Bauarbeiten die Standsicherheit der alten Kastanien in der Nähe gefährden könnten. Jens Beckmann erklärte für die Bauverwaltung, dass das Grundstück der Kirche gehöre. Weitere Schritte müssten daher ohnehin mit der Kirchengemeinde abgestimmt werden.

Sorge um Kastanien und Femeiche

Vor der Abstimmung sprach Volker van Wasen, Vorsitzender der UWG-Fraktion, mögliche Auswirkungen der Bauarbeiten auf die alten Bäume im Umfeld an. Er wollte wissen, ob durch die Bautätigkeiten die Standsicherheit der Kastanien gefährdet werden könnte, die in der Nähe des Plangebiets stehen.

Die Femeiche im neu gestalteten Femeichenpark in Raesfeld-Erle
Foto: Daniel Bosse (A)

Jens Beckmann erklärte für die Bauverwaltung, dass sich das Grundstück im Eigentum der Kirche befinde und weitere Schritte ohnehin mit ihr abgestimmt werden müssten. Für die Femeiche und die Kastanienallee gelte zudem ein besonderer Schutzbereich, der bei allen Arbeiten einzuhalten sei. Da die geplanten Gebäude zur Straße Ekhornsloh hin errichtet werden sollen, rechne die Gemeinde nicht mit Beeinträchtigungen.

Bürgermeister Dirk Kuhmann (CDU) betonte. „Beim Bau des Femeichenparks hat die Femeiche und die anderen Bäume auch keinen Schaden genommen“. Er gehe auch diesmal nicht davon aus, dass die Baufahrzeuge auch in diesem Fall nicht quer über das Gelände fahren werden.

Zugleich verwies Kuhmann darauf, dass die Bauarbeiten weiter entfernt stattfinden sollen als bei der Gestaltung des Femeichenparks. „Wir werden ein Augenmerk darauf legen.“

Einfamilien- und Doppelhäuser geplant

Laut Bebauungsplans sollen auf diesem Grundstück Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Pro Gebäude sind maximal zwei Wohneinheiten vorgesehen. Zur Erschließung ist eine Stichstraße von der Straße Ekhornsloh geplant. Diese öffentliche Verkehrsfläche soll gleichzeitig eine Verbindung in Richtung der südlich gelegenen Femeiche schaffen.

Die Straße wird so ausgerichtet, dass vom Ekhornsloh aus eine Sichtachse zur historischen Femeiche entsteht.

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