StartGemeinde RaesfeldRaesfeld profitiert: Schlossgespenst und Gräftengeist erhält Landesförderung

Raesfeld profitiert: Schlossgespenst und Gräftengeist erhält Landesförderung

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Raesfeld zählt zu den Orten im Münsterland, die von der aktuellen Kulturförderung des Landes Nordrhein-Westfalen profitieren. Laut Münsterland e.V. wird auch das Projekt „Schlossgespenst und Gräftengeist“ unterstützt. Insgesamt fließen 823.652 Euro in Kunst- und Kulturprojekte der Region.

Welche Geschichten verbergen sich hinter alten Mauern? Das Projekt „Schlossgespenst und Gräftengeist“ will Sagen und Legenden rund um Schlösser und Burgen im Münsterland neu zugänglich machen.

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823.652 Euro für Kulturprojekte im Münsterland

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt im Jahr 2026 insgesamt 28 Projekte im Münsterland. Grundlage ist das Landesförderprogramm „Regionales Kultur Programm NRW“ (RKP). Im Vorjahr waren 37 Anträge eingereicht worden, 23 neue Projekte erhalten nun eine Förderung durch das Kulturministerium. Fünf weitere Vorhaben werden fortgeführt.

„Die diesjährige Auswahl spiegelt eindrucksvoll die kulturelle Vielfalt und Innovationskraft der Region wider – von etablierten Formaten mit nachhaltiger Strahlkraft bis hin zu neuen Projekten, die wichtige Impulse für die kulturelle Entwicklung im Münsterland setzen“, erklärt Andre Sebastian, Leiter des Kulturbüros beim Münsterland e.V., das Kulturschaffende bei der Antragstellung berät.

Mit der Fördersumme für 2026 sei das Münsterland erneut Spitzenreiter unter den zehn Kulturregionen in Nordrhein-Westfalen, so Sebastian. Zusätzlich stellt das Land knapp 38.000 Euro für barrierefreie Maßnahmen bereit. Diese sollen dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderung als Kulturschaffende und als Gäste gleichberechtigt am kulturellen Leben teilnehmen können.

Das Schlossgespenst vom Wasserschloss Raesfeld. Wer hat es schon gesehen?
Das Schlossgespenst vom Wasserschloss Raesfeld. Wer hat es schon gesehen? Foto/Montage: Petra Bosse

Sagen und Legenden neu erzählt

Auch „Schlossgespenst und Gräftengeist“ profitiert von der RKP-Förderung. Das vom Münsterland e.V. koordinierte Projekt sammelt überlieferte Erzählungen rund um historische Gemäuer, bereitet sie auf und präsentiert sie in unterschiedlichen Formaten.

Geplant sind Bühnenprogramme, eine illustrierte Publikation sowie Audioangebote. Ziel sei es, das regionale Kulturerbe generationenübergreifend und nachhaltig zu vermitteln.

Entscheidung im Herbst

Der Kulturrat Münsterland berät jedes Jahr im Herbst über die bis zum 30. September eingereichten Projektanträge und erstellt ein Ranking. Auf dieser Grundlage vergibt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft die Fördermittel. Die formale Bewilligung der Projekte steht noch aus.

Weitere geförderte Projekte im Überblick

Neben „Schlossgespenst und Gräftengeist“ werden im Münsterland 22 weitere neue Kulturprojekte gefördert. Fünf mehrjährige Vorhaben laufen weiter, darunter die Ausstellungsreihe „the taste of: …“ sowie das internationale Holzbläser-Festival „Summerwinds“.

Weitere Informationen zum Regionalen Kultur Programm NRW

Mit dem Regionalen Kultur Programm NRW unterstützt die Landesregierung seit 1997 Kulturprojekte in allen zehn Kulturregionen Nordrhein-Westfalens. Ziel ist es, Profil und Identität der Regionen zu stärken.

Voraussetzung für eine Förderung ist die Zusammenarbeit: Mindestens drei Kulturschaffende aus zwei Städten oder Gemeinden des Münsterlands entwickeln gemeinsam ein Projekt mit regionalem Bezug und setzen es kooperativ um. Die Antragsfrist endet jeweils am 30. September.

Für das Münsterland berät das Kulturbüro des Münsterland e.V. Interessierte vor und während der Antragstellung.

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