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Umfrage zum Valentinstag in Raesfeld: Zwischen Blumen, Arbeit und Alltag

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Valentinstag in Raesfeld ist für manche ein fester Termin, für andere kaum mehr als ein Datum im Kalender. Am 14. Februar dreht sich alles um Liebe und Aufmerksamkeit. Doch wie wichtig ist der Valentinstag wirklich? Wir haben in der Gemeinde nachgefragt.

Der Valentinstag gilt traditionell als Tag der Liebenden. Seinen Ursprung hat er vermutlich im Gedenken an den heiligen Valentin. Heute stehen Blumen, kleine Geschenke oder ein gemeinsames Essen im Mittelpunkt. Doch nicht jeder misst dem 14. Februar die gleiche Bedeutung bei.

Wir wollten wissen: Bekommst du am Valentinstag etwas oder verschenkst du etwas, oder ist der Tag für dich kein Thema?


Valentinstag in Raesfeld: „Kein Thema für mich“

Markus Büsken
Markus Büsken – Erster Beigeordneter Gemeinde Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Für Markus Büsken, Erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld, spielt der Tag keine große Rolle. „Valentinstag ist für mich kein Thema, das fällt nur gerade in die Karnevalszeit und Karneval habe ich meine Frau kennengelernt, von daher eine schöne Zeit, aber Valentinstag wird nicht gefeiert.“

Auch Birte Ruth sieht das gelassen

Birte Ruth
Birte Ruth. Foto: Petra Bosse

Ähnlich äußert sich Jörg Heselhaus.

„Für mich ist Valentinstag kein Ding. Ich finde, wenn man sich liebt, kann man das das ganze Jahr beweisen und zeigen und braucht das nicht auf einen Tag begrenzen.“

Jörg Heselhaus zum Valentinstag
Jörg Heselhaus-Gemeinde Raesfeld. Foto: Petra Bosse

„Der Valentinstag ist kein Thema für mich. Ich denke, das ist eher eine Erfindung von Fleurop.“

Und Schulleiterin Sarah Norkowski sagt knapp:

Schulleiterin Sarah Norkowski
Schulleiterin Sarah Norkowski. Foto: Petra Bosse

„Kein Thema für mich, mein Mann schenkt mir sehr häufig Blumen.“

Karl-Heinz Baumeister: neue Liebe, neues Glück, passt super

Karl-Heinz Baumister
Karl-Heinz Baumeister-GalaBau Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Ganz ohne Bedeutung ist der Valentinstag in Raesfeld aber nicht für alle. Karl-Heinz Baumeister antwortet direkt: „Ja klar, Valentinstag, neue Liebe, neues Glück, passt super.“ Ob es Blumen gebe? „Müssen nicht Blumen sein. Ein Gärtner schenkt zwar Blumen, aber es gibt noch andere Geschenke.“

Holger Beyer blickt mit einem Augenzwinkern auf den 14. Februar.

Holger Beyer-Edeka Erle
Marktleiter Holger Beyer. Foto: Petra Bosse

„Ja, bei uns fällt der Valentinstag eigentlich immer so ein bisschen ins Wasser, weil wir sind ja immer am Arbeiten. Wir gehen öfters mal essen und meine Frau hat eigentlich öfters Valentin. Da brauche ich nichts kaufen. Das ist bei uns, ich sag mal, wir sind geschädigt dadurch, dass wir eben halt an den Endverbraucher schon immer Pralinen und Blumen verkaufen. Und deswegen fällt das bei uns ein bisschen weg.“

Ein Tag wie jeder andere oder ein besonderer Anlass?

Die Stimmen aus Raesfeld zeigen: Der Valentinstag ist kein Muss. Für die einen ist er Anlass für kleine Gesten, für andere schlicht ein normaler Tag. Manche verbinden ihn mit persönlichen Erinnerungen, andere sehen darin eher eine Erfindung des Handels.

Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Wer liebt, braucht keinen festen Termin. Und doch kann ein 14. Februar eine schöne Gelegenheit sein, einmal bewusst innezuhalten.

Segensfeier zum Valentinstag im St. Silvesterhaus Erle

Wer den Valentinstag nicht nur privat, sondern auch bewusst und gemeinsam begehen möchte, hat in Erle eine besondere Gelegenheit. Am 13. Februar um 19 Uhr lädt die katholische Kirchengemeinde zur Segensfeier zum Valentinstag ins St. Silvesterhaus ein. Unter dem Leitwort „Sei mein Heimathafen“ sind alle Verliebten, Liebenden und Lebenspartnerschaften willkommen, die sich Gottes Segen für ihren gemeinsamen Lebensweg wünschen. Für die musikalische Gestaltung sorgen die Favorite Voices.

Vielleicht ist das ja für manche eine schöne Alternative zu Blumen und Pralinen.

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