StartGemeinde RaesfeldRaesfeld erhält 267.000 Euro Fördergeld für Wirtschaftsweg Zum Schelderhoff

Raesfeld erhält 267.000 Euro Fördergeld für Wirtschaftsweg Zum Schelderhoff

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Regierungspräsident Andreas Bothe (l.) übergibt den Förderbescheid an die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Raesfeld Claudia Wesseling und Bernhard Kösters. ©Bezirksregierung Münster

Mit Fördergeld des Landes Nordrhein-Westfalen modernisiert die Gemeinde Raesfeld einen Wirtschaftsweg Zum Schelderhoff. Die Bezirksregierung Münster bewilligt dafür mehr als 267.000 Euro.

Raesfeld profitiert von einem Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen zur Modernisierung ländlicher Infrastruktur. Für den Wirtschaftsweg Zum Schelderhoff erhält die Gemeinde Fördergeld in Höhe von rund 267.506 Euro. Die Maßnahme umfasst eine Strecke von rund 0,9 Kilometern bei Gesamtkosten von 469.321,13 Euro.

Wirtschaftsweg Zum Schelderhoff Raesfeld
Foto: Petra Bosse/Archiv

Die Förderung ist Teil eines Gesamtpakets für neun Kommunen im Münsterland. Insgesamt bewilligte die Bezirksregierung Münster rund 2,38 Millionen Euro für die nachhaltige Modernisierung von Wirtschaftswegen.

Förderbescheide in Münster überreicht

Die Förderbescheide übergab Regierungspräsident Andreas Bothe am 21. Januar in den Räumen der Bezirksregierung Münster. Neben Raesfeld erhielten auch die Kommunen Beelen, Billerbeck, Emsdetten, Hörstel, Ostbevern, Rosendahl, Westerkappeln und Wettringen entsprechende Zusagen.

Bothe betonte bei der Übergabe die Bedeutung gut ausgebauter ländlicher Wege. Diese seien wichtig für die land- und forstwirtschaftliche Nutzung, für den eingeschränkten Kraftfahrzeugverkehr sowie für den Radverkehr. Den Kommunen wünschte er für die Umsetzung ihrer Projekte viel Erfolg.

Landesprogramm fördert ländliche Infrastruktur

Die Maßnahmen werden über das Förderprogramm zur nachhaltigen Modernisierung ländlicher Infrastruktur gefördert. Ziel ist es, den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln. Dabei sollen unter anderem die Agrarstruktur gestärkt, die Infrastruktur verbessert und die regionale Wirtschaft nachhaltig unterstützt werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau und der Befestigung bestehender Wirtschaftswege. Voraussetzung für die Förderung ist ein anerkanntes Wegenetzkonzept. Zudem müssen Aspekte der Raumordnung, des Natur- und Umweltschutzes, der demografischen Entwicklung sowie eine sparsame Flächennutzung berücksichtigt werden.

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