Rund 200 Tonnen Spielsand sind in den vergangenen Tagen an die Kindertagesstätten der katholischen Kirchengemeinde St. Martin geliefert worden.
Insgesamt 357 Kinder in den Kitas der Kirchengemeinde Raesfeld-Erle-Rhedebrügge profitieren von der Aktion. Ermöglicht wurde das Vorhaben durch eine Spende des Unternehmens Holemans.
Neue Sandflächen für sechs Einrichtungen
In der Kita Rhedebrügge war die Freude besonders groß, als gleich zwei LKW-Ladungen mit frischem Spielsand ankamen. Allein hier wurden rund 30 Tonnen angeliefert. Das gleiche Bild zeigte sich in den weiteren Einrichtungen der Kirchengemeinde St. Martin. Insgesamt sind es sechs Kitas, die derzeit mit neuem Sand versorgt werden. Die Gesamtmenge beläuft sich auf fast 200 Tonnen, verteilt auf sieben LKW-Fuhren aus dem Holemans-Kieswerk in Wesel.

Entscheidung für Austausch
Nach Angaben von Ute Anschlag, Verbundleitung Kirchengemeinde St. Martin, sei der bisherige Sand zunehmend verunreinigt gewesen. Deshalb habe man sich gemeinsam mit den Verantwortlichen im Bistum für den Austausch entschieden. Damit werde sichergestellt, dass die Kinder in den Außenbereichen wieder unbeschwert spielen können.
Spende unterstützt die Aktion
Ein Teil der Lieferung ist gespendet: Holemans stellt eine komplette LKW-Ladung mit etwa 30 Tonnen Sand kostenfrei zur Verfügung. Unternehmenssprecher Jürgen Fröhlich betonte bei der Anlieferung: „Ohne das Engagement von Mitarbeitenden und Eltern könnten viele Kindergärten, Tageseinrichtungen und Schulen die hohen Ansprüche an Bildung und Betreuung kaum erfüllen. Mit der Spende eines LKW Sand möchten wir unsere Wertschätzung ausdrücken.“
Zugleich verwies er auf die Bedeutung der regionalen Rohstoffgewinnung: „Lokale Sand- und Kiesförderung ermöglicht nicht nur stabile Baupreise, sondern auch kurze Transportwege, etwa für die Ausstattung von Spielplätzen.“
Begeisterung bei den Kindern
Während die Erwachsenen über Organisation und Hintergrund sprachen, nutzten die Kinder die Gelegenheit sofort: Kaum war der Sand abgeladen, begannen sie, die neuen Spielflächen zu erkunden. Auch Verbundleitung Ute Anschlag ließ es sich nicht nehmen, den frischen Sand persönlich auszuprobieren.



























