Ein imposanter LKW samt Anhänger parkte am 26. und 27. Juni mitten auf dem Schulhof der Silvesterschule Erle.
Anlass war das 20-jährige Jubiläum des Fördervereins, der gemeinsam mit der Schule und der Fahrschule Strothmann die Aktion „Toter Winkel“ organisierte. Ziel war es, Grundschülern die Gefahren im Straßenverkehr eindrücklich und praxisnah zu vermitteln.
LKW-Erlebnis mit Aha-Effekt
Alle Klassen durften den LKW nacheinander erkunden und selbst auf dem Fahrersitz Platz nehmen. Von dort aus wurde schnell klar, wie eingeschränkt die Sicht für LKW-Fahrer trotz Spiegeln und Technik ist. Flatterband markierte den toten Winkel, dort stellte sich jeweils die ganze Klasse auf. Der Blick aus dem Führerhaus bestätigte: Kein einziges Kind war zu sehen. Nicht nur die Kinder zeigten sich beeindruckt, auch die Lehrkräfte lobten die anschauliche Vermittlung der wichtigen Sicherheitsbotschaft.
Engagement aus dem Ehrenamt
„Wir vom Förderverein haben Anfang des Jahres überlegt, wie wir unser Jubiläum gestalten könnten. Ich kannte die Aktion aus Dorsten und war sofort begeistert, genauso wie der gesamte Vorstand“, berichtete Jonathan Schmidt, 1. Vorsitzender des Fördervereins. Nach Rücksprache mit dem Schulteam wurde das Projekt fest in den Unterricht integriert.
Auch die Gemeinde Raesfeld unterstützte das Engagement. Vertreter Jörg Heselhaus überreichte dem Förderverein zum Jubiläum einen Scheck über 125 Euro und gratulierte persönlich, inklusive LKW-Test auf dem Fahrersitz.
Unterstützung aus der Region
Die Fahrschule Strothmann stellte nicht nur den LKW, sondern auch einen Fahrschullehrer für beide Tage kostenfrei zur Verfügung. „Eine fabelhafte Idee“, lautete die Rückmeldung von Geschäftsführer Jonas Strothmann.
Leihhühner als Jubiläumsgeschenk
Als weiteres Geschenk zum Jubiläum finanziert der Förderverein ein neues Schulprojekt: Zwei Wochen lang werden sogenannte Leihhühner auf dem Schulgelände einziehen. „Wir wollten der Schule etwas Besonderes schenken. Die Wahl fiel auf dieses tiergestützte Projekt“, so Schmidt. Nach den Sommerferien lernen die Kinder dadurch praxisnah Verantwortung, artgerechte Haltung und den Alltag mit Tieren kennen.
Der Förderverein bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben.



























