Am 7. September 2025 wird das neue Gemeinschaftshaus MARTINUS in Raesfeld feierlich eröffnet. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit entsteht ein Ort für Begegnung, Gemeinschaft und Engagement. Trotz letzter offener Arbeiten steht der Einweihung nichts im Wege.

Feierliche Eröffnung mit Gottesdienst und Begegnung
Die Kirchengemeinde St. Martin lädt am Sonntag, 7. September 2025, zur feierlichen Eröffnung des neuen Gemeinschaftshauses MARTINUS ein. Um 10:30 Uhr beginnt die Festmesse in der Pfarrkirche St. Martin. Anschließend folgt die Segnung der Räume sowie ein gemeinsamer Imbiss im neuen Haus. Die Verantwortlichen hoffen, dass das MARTINUS Gemeinschaftshaus künftig als lebendiger Ort der Begegnung angenommen wird, von Vereinen, Gruppen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

Ein Haus für viele: flexible Nutzung auf 750 Quadratmetern
Mit dem Spatenstich im Februar 2024 begann der Bau des rund 750 Quadratmeter großen Gebäudes. Auftraggeberin ist die katholische Kirchengemeinde. Das Gemeinschaftshaus wurde so geplant, dass es vielfältig nutzbar ist: Im Erdgeschoss befindet sich ein großer, teilbarer Gemeinschaftsraum. Dieser kann sowohl von der Kirchengemeinde als auch von der politischen Gemeinde genutzt werden – etwa für Sitzungen, Begegnungen oder Feste.

Im oberen Bereich sei neben Verwaltungsräumen auch ein Paramentenzimmer vorgesehen. Ein großzügiger Jugendbereich, der über eine Außentreppe separat erreichbar sei, ermögliche eine unabhängige Nutzung durch junge Menschen. Die Innenwände wurden in Trockenbauweise errichtet, damit bei künftigem Bedarf Anpassungen leicht umgesetzt werden können.

Herausforderungen zum Schluss: „Der ganz normale Wahnsinn“
Wenige Wochen vor der Eröffnung sprach Georg Badurczyk vom Kirchenvorstand offen über die letzten Herausforderungen. „Wir haben leichte Kopfschmerzen, weil nicht alles so läuft, wie wir uns das vorstellen“, sagte er. Es gebe Verzögerungen bei verschiedenen Handwerksleistungen und „Sie sind nicht so im Terminplan, wie wir uns das gewünscht hätten“. Trotzdem gehe Badurczyk davon aus, dass das Einweihungsfest wie geplant stattfinden kann.

Einige Arbeiten, etwa die Einrichtung des Pfarrbüros, technische Anschlüsse oder das Aufstellen von Möbeln, müssten dann noch nach der Feier abgeschlossen werden. Badurczyk kommentierte die Situation mit einem Augenzwinkern: „Das ist der ganz normale Wahnsinn kurz vor der Eröffnung.“
Symbolik und Gestaltung: Gemeinschaft sichtbar machen
Beim Rundgang durch das neue Gebäude wies Badurczyk auch auf die gestalterischen Elemente hin. Besonders hervorzuheben sei das Martinus-Bild, das sowohl im Eingangsbereich als auch am Eingang zum Obergeschoss zu finden ist. Es stehe für das soziale und christliche Leitbild des Hauses. Die Verbindung von kirchlichem Auftrag und bürgerlicher Nutzung solle auch architektonisch erkennbar sein.
































