StartRathausGeplante Sanierung des Rittersaals: Fördermittel und Umzug der Akademie

Geplante Sanierung des Rittersaals: Fördermittel und Umzug der Akademie

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Die Gemeinde Raesfeld plant umfangreiche Baumaßnahmen im historischen Schlossareal. Im Mittelpunkt steht dabei die Ertüchtigung des Rittersaals. Auch organisatorisch steht ein Umzug bevor: Die Akademie Schloss Raesfeld soll mittelfristig in die Vorburg verlegt werden – eine Veränderung mit weitreichenden Folgen für das Nutzungskonzept im Schloss.

Neue Nutzung: Akademie zieht in die Vorburg

Nach Angaben von Bürgermeister Martin Tesing werde die Akademie Schloss Raesfeld künftig in die Vorburg umziehen. Damit werde Platz geschaffen für die Akademie des Handwerks, die mehr Raum für ihre Verwaltung benötige. Eine Ausweichmöglichkeit innerhalb des Schlosses bestehe nicht mehr. „Das Schloss ist zu 100 Prozent belegt“, so Tesing.

Vorburg Wasserschloss Raesfeld
Die Akademie des Handwerk wird in die Vorburg vom Wasserschloss Raesfeld umziehen. Foto: Petra Bosse

Für den Umzug seien Fördermittel beantragt worden. Zwar seien diese bereits bewilligt, allerdings bis dato noch nicht ausgezahlt worden, erklärte der Bürgermeister.

Rittersaal soll umfassend saniert werden

Parallel dazu plant die Gemeinde eine Sanierung des Rittersaals. Dieser sei, wie Bürgermeister Martin Tesing betonte, deutlich in die Jahre gekommen. „Jeder, der mal da war und die, die ihn kennen, wissen, dass es kein Luxus ist, ihn zu renovieren. Er hat es schon nötig“, sagte Tesing. Die Gemeinde habe dafür rund 860.000 Euro an Fördermitteln eingeplant.

Neben der Modernisierung des eigentlichen Saals ist auch die Neugestaltung des sogenannten Foyers vorgesehen. „Es soll nicht nur der Blick genommen werden, sondern auch der sogenannte Foyer“, ergänzte Tesing. Eine große Neuerung werde zudem die Installation eines Aufzugs sein – eine Maßnahme, die vor allem der Barrierefreiheit dienen soll. Aktuell müssten Besucher des Saals noch zahlreiche Stufen überwinden.

Umsetzung nach Kommunalwahl 2025

Die baulichen und organisatorischen Veränderungen sollen nach der Kommunalwahl 2025 konkret angegangen werden. „Das wird eine große Aufgabe für den nächsten Gemeinderat“, so Tesing. Ziel sei es, sowohl den Ansprüchen an Denkmalschutz als auch an moderne Nutzungsanforderungen gerecht zu werden.

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