StartBauen und WohnenEntwicklung des Baugewerbes in Raesfeld seit 2021

Entwicklung des Baugewerbes in Raesfeld seit 2021

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Das Baugewerbe in Raesfeld hat in den letzten Jahren deutliche Veränderungen erlebt. Während die Zahl der Betriebe sank, verzeichneten die Beschäftigtenzahlen und Umsätze teils starke Schwankungen.

Im Jahr 2023 lag der Umsatz bei 30,9 Millionen Euro, ein Rückgang um 12,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im regionalen Vergleich zeigt sich, dass Raesfeld besser durch die Herausforderungen der Branche kam als beispielsweise Schermbeck.

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Das Baugewerbe in Nordrhein-Westfalen verzeichnete zwischen 2023 und 2024 verschiedene Entwicklungen. Besonders kleinere Betriebe stehen zunehmend unter Druck, während größere Betriebe leicht zulegen konnten. Auch in Raesfeld sind diese Trends erkennbar.

Baugewerbe in Raesfeld: Betriebe und Beschäftigte

Die Gemeinde Raesfeld verzeichnete einen Rückgang der Baubetriebe. Im Jahr 2022 gab es 25 Betriebe, 2023 nur noch 22, was einem Minus von 8 Prozent entspricht. Auch die Zahl der Beschäftigten schwankte:

  • 2022: 249 Personen
  • 2023: 295 Personen
  • 2024: 237 Personen, ein Rückgang um 19,7 Prozent im Vergleich zu 2023.

Umsätze und regionale Vergleiche

Der Gesamtumsatz des Baugewerbes in Raesfeld stieg von rund 29,2 Millionen Euro im Jahr 2021 auf 35,9 Millionen Euro im Jahr 2022, ein Plus von 22,8 Prozent. 2023 sank der Umsatz auf 30,9 Millionen Euro, ein Rückgang von 12,3 Prozent im Vergleich zu 2022. Dennoch liegt der Wert noch deutlich über dem Niveau von 2021 (+20,8 Prozent).

Zum Vergleich: Die geringsten Umsatzeinbußen 2023 gegenüber 2022 verzeichneten Velen (−0,7 Prozent) und Heiden (−0,3 Prozent). Deutliche Zuwächse gab es hingegen in Südlohn (+20,3 Prozent) und insbesondere in Bocholt (+50,4 Prozent).

Nachbargemeinde Schermbeck

In der Nachbargemeinde Schermbeck (Kreis Wesel) fiel der Umsatz 2023 mit 24,6 Millionen Euro deutlich niedriger aus als 2022 (30,4 Millionen Euro), ein Rückgang um 19,2 Prozent. Verglichen mit 2021 (29,3 Millionen Euro) zeigt Schermbeck ebenfalls ein Minus von 16,1 Prozent.

Rückgang kleinerer Betriebe in NRW und ihre Bedeutung

Laut IT.NRW sank die Zahl der kleinen Baubetriebe (bis zu 19 Beschäftigte) in NRW bis Juni 2024 um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Zahl größerer Betriebe (ab 20 Beschäftigte) um 0,2 Prozent. Mitte 2023 beschäftigten kleinere Betriebe knapp die Hälfte (42,2 Prozent) aller im Bauhauptgewerbe tätigen Personen und erwirtschafteten rund ein Drittel (29 Prozent) des Gesamtumsatzes. Der nominale Gesamtumsatz im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe lag 2023 bei 28,7 Milliarden Euro, 6,7 Prozent mehr als 2022.

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