Die Kfd-Theaterfrauen beeindruckten ihr Publikum bei zwei nahezu ausverkauften Veranstaltungen mit einem vielseitigen Programm. Mit kreativen Sketchen und unterhaltsamen Szenen sorgten sie für ausgelassene Stimmung und viele Lacher. Dabei wurde auch der gute Zweck nicht vergessen: Eine Spendenaktion zugunsten krebskranker Kinder rundete die gelungene Darbietung ab.
Präsenz der Gruppe
Unter der Leitung von Ulla Strothmann präsentierten die Kfd-Theaterfrauen ihr umfangreiches Repertoire. Zum Ensemble gehören Ruth Baumeister, Bettina Höbing, Irmgard Kormann, Mia Köster, Hildegard Meyering, Ruth Nagel, Sandra Nießing, Susanne Paschen, Barbara Schlottbohm, Silvia Stenkamp und Petra Wallmeyer. Unterstützt wurden sie von den Technikern Herbert Hüning und Thomas Nießing sowie den Männern des Bühnenaufbaus.

Humorvolle Sketche und Alltagsszenen
Nach einer charmanten Begrüßung durch Irmgard Kormann begann das Programm mit einem humorvollen Blick auf dörfliche Neuigkeiten, präsentiert in einem aufgebauten Tretbecken. Es folgte eine Szene im Pfarrhaus, in der eine ältere Dame ihre Hündin „Dolly“ begraben wollte – eine Situation, die Pfarrer Tilling mit einem überraschenden Gastauftritt humorvoll meisterte.

Dörfliche Neuigkeiten im Tretbecken
Für den ersten Sketch wurde ein Tretbecken auf der Bühne aufgebaut, in dem die Frauen über die neuesten Dorfgespräche diskutierten. Mit spitzer Zunge und humorvollen Seitenhieben auf benachbarten Orten wie Erle boten sie beste Unterhaltung.

Szenen im Pfarrhaus
Ein weiteres Highlight des Abends spielte im Pfarrhaus, wo eine ältere Dame mit der ungewöhnlichen Bitte antrat, ihre geliebte „Hündin Dolly“ im Garten des Pfarrers zu bestatten. Während der Pfarrer zunächst skeptisch die Stirn runzelte und sich mit allerlei Bedenken wappnete, verwandelte sich die anfängliche Zurückhaltung durch charmante Überzeugungsarbeit in ein wunderbar amüsantes Einvernehmen. Das i-Tüpfelchen dieses Sketches war die spontane Besetzung des Pfarrers durch Raesfelds echten Geistlichen, Pfarrer Tilling, der mit sichtbarer Spielfreude und großem Humor glänzte. Der unerwartete Auftritt wurde vom Publikum mit reichlich Applaus gefeiert.

Musikalische und akrobatische Einlagen
Die Flugreise zweier Wildenten, die von den Darstellerinnen mit viel Bewegung und humorvollen Dialogen dargestellt wurde, forderte den Schauspielerinnen körperlichen Einsatz ab. Ebenso humorvoll präsentierten die Theaterfrauen den „Cellulite-Song“, in dem sie ihre Unzufriedenheit über „Beulen und Dellen“ selbstironisch besangen. Beim anschließenden „Pushsong“ wurde auf witzige Weise nach Lösungen gesucht.
Satire im „OP-Wahn“
Mit dem Sketch „OP-Wahn“ greifen die Theaterfrauen aktuelle Themen des Gesundheitssystems auf. Szenen wie die „Generalüberholung“ einer Oma, die Entbindung durch eine Praktikantin oder eine reklamierte Bypassoperation sorgten für schallendes Gelächter im Saal.

Weitere Highlights
Eine humorvolle Zugfahrt, bei der zwei Damen über ihre Freier plaudern, und eine chaotische Liveschaltung zwischen Kochsendung, Fußballübertragung und Gesundheitsmagazin stellte die Vielseitigkeit der Darstellerinnen unter Beweis. Susanne Paschen bot in der Pause Nachhilfeunterricht auf Chinesisch und brachte das Publikum zum Schmunzeln.

Finale mit Doubles
Zum Abschluss traten Doubles verstorbener Musiklegenden wie Roger Whittaker, Karel Gott, Udo Jürgens, Tina Turner und Freddie Mercury auf, die vor der Himmelspforte Einlass fanden. Besonders witzig: Roland Kaiser musste draußen bleiben, da er noch lebt und das Publikum weiterhin begeistert.

Dank an die Helfer
Für die Bewirtung sorgten junge Frauen aus der Verwandtschaft der Theaterfrauen, die durch Freundlichkeit und Aufmerksamkeit überzeugen. Die Kfd bedankte sich herzlich bei allen für die tolle Organisation und die erfolgreiche Durchführung der Veranstaltung.



























