Berlin. Im Rahmen eines aktuellen Fachgesprächs innerhalb der CDU/CSUBundestagsfraktion um die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes war für den Vredener CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Röring besonders der Ausbau der Breitbandversorgung in ländlichen Räumen ein entscheidendes Thema. Hierzu erklärte er, dass es nicht akzeptabel ist, dass viele Menschen im Kreis Borken keinen Zugang zu schnellen Internetdatenleitungen haben. „ Genauso wie Straßen und Abwasserleitungen sind Breitbandkabel ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor bei Ansiedlungsentscheidungen. Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur auch in ländlichen Gebieten ist dringend erforderlich. Auch die Situation im Kreis Borken ist noch nicht so wie ich sie mir wünschen würde.“
Johannes Röring plädiert dafür, die im Verhältnis zu den Ballungszentren höheren Kosten für den Anschluss in den zurzeit noch schlecht versorgten ländlichen Gebieten Deutschlands solidarisch auf alle umzulegen und auf diese Weise auch aus ökonomischer Sicht nicht so reizvolle Standorte anzuschließen. „Jeder in Deutschland muss unabhängig vom Wohn- oder Arbeitsort die Chance haben, Zugang zum Internet der Zukunft zu erhalten. Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung.“ Abschließend erklärte Johannes Röring MdB, dass „die schnelle Verbesserung der flächendeckenden Breitbandversorgung in Deutschland eine Aufgabe des Bundes, der Länder und vordringlich auch der Kommunen sowie der Telekommunikationsfirmen sei. Hier müssen wir anpacken und den Ausbau der Breitbandtechnologie im Kreis Borken verstärken.“



























