Rollende Räder, beeindruckende Tricks, hinfallen, aufstehen und es erneut versuchen – das macht den Skateboard-Workshop aus.
In Kooperation mit der Gemeinde Raesfeld, dem Energiedienstleister und Westenergie AG sowie der Initiative skate-aid aus Münster fand der zweitägige Workshop für Kinder und Jugendliche unter der Leitung echter Profis am 15. und 16. August 2024 in Raesfeld statt. Bereits zum sechsten Mal boten Westenergie und die Initiative skate-aid in den Sommer- und Herbstferien gemeinsame Skateboard-Workshops an. Gemeinsam mit den Jugendhausleitern Philipp Hatkämper und Daniel Bankstahl nutzten 20 Kinder den Workshop.

Große Begeisterung bei den Teilnehmenden
Philipp Hatkämper freut sich besonders darüber, dass das Programm auch in diesem Jahr von Jugendlichen im Alter von acht bis 16 Jahren so gut angenommen wurde. Ein Grund für den Erfolg ist, dass Westenergie den Workshop inklusive der Boards sponsert. Somit haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, nach dem Workshop mit ihren eigenen Skateboards weiterzufahren. „Wir erleben jedes Jahr, dass viele Kinder nach dem Workshop in der Lage sind, mit einem eigenen Skateboard weiterzumachen“, erklärt Hatkämper. Er selbst hätte sich als Kind gewünscht, ein eigenes Board zu besitzen, fügt er hinzu. „Das verändert die Szene, denn immer mehr haben nach dem Workshop ein eigenes Board und können dann auch an Ausflügen zu anderen Skateflächen mit uns teilnehmen.“

Unterstützung für Eltern und Kinder
Für viele Eltern ist es oft eine Herausforderung, ihren Kindern ein eigenes Skateboard zu kaufen, da diese sehr teuer sind, wenn es sich um ein qualitativ hochwertiges Modell handeln soll. Der Workshop bietet daher eine ideale Gelegenheit, Kindern den Zugang zum Skateboardfahren zu erleichtern, ohne dass die Eltern sofort in teures Equipment investieren müssen.
Selbstständiges Lernen im Fokus
Der Workshop ist nicht darauf ausgerichtet, den Kindern lediglich theoretisches Wissen zu vermitteln, wie es beispielsweise beim Fußballtraining der Fall ist. Stattdessen werden die Kinder unterstützt, selbstständig zu lernen, wie man mit Herausforderungen umgeht – so wie es beim Skateboardfahren notwendig ist, betont der Leiter des Workshops und skate-aid-Gründer Titus Dittmann. Es sei wichtig, dass die Kinder ihre eigenen Erfahrungen sammeln können, um so ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. „Zum Lernen gehört es auch dazu, hinzufallen und wieder aufzustehen, um herauszufinden, wie man sich selbst verbessern kann. Und wenn sie Fragen haben, stehen wir bereit, um ihnen Tipps zu geben“, erklärt Dittmann. Am Ende des Workshops seien die meisten Kinder in der Lage, sicher zu fahren, Rampen hochzufahren und umzudrehen, zu bremsen und zu lenken.

Ab wann ist der Einstieg ins Skateboardfahren sinnvoll?
Auf die Frage, ab wann Kinder mit dem Skateboardfahren beginnen sollten, antwortet Dittmann: „Sobald die Kinder selber laufen können, können sie eigentlich auch auf dem Skateboard stehen. Dem steht nichts im Wege.“
Wertvolle Unterstützung durch Westenergie
Auch Hans-Dieter Strothmann, stellvertretender Bürgermeister, und Jörg Heselhaus von der Gemeindeverwaltung und dem Jugendwerk schätzen das Engagement von Westenergie sehr. Die Förderung junger Menschen sei eine Aufgabe, die der Gemeinde besonders am Herzen liege, und es sei wichtig, dies auf vielfältige Weise zu tun. Der Skateboard-Workshop sei dafür ein hervorragendes Beispiel.

Bereits seit 2016 organisieren das Energieunternehmen und die Initiative gemeinsam die Workshops. „In Raesfeld wird hierbei vor allem das Miteinander und das jedes Jahr klassische neu dazugekommen, wie sich die Kids Persönlichkeitsbildung. Es freut uns auch, dass sich jedes Jahr mehr Kommunen für die Durchführung eines Workshops interessieren“, ergänzt Katha Prahs von der Westenerie



























