StartGemeinde RaesfeldKirchePetra Nienhaus und Andreas Pass sind für den Trauer- und Begräbnisdienst ausgebildet

Petra Nienhaus und Andreas Pass sind für den Trauer- und Begräbnisdienst ausgebildet

Veröffentlicht am

13 Frauen und Männer haben sich für den Trauer- und Begräbnisdienst ausbilden lassen. Begleitet wurden sie dabei von Nicole Stockhoff (rechts). © Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann

Petra Nienhaus und Andreas Pass (St. Martin Raesfeld) übernehmen als Ehrenamtliche künftig Trauer- und Begräbnisdienste. 13 Frauen und Männern aus dem Bistum Münster haben diesen Wunsch von Nicole Stockhoff von der Fachstelle Liturgie und Katechese für ihre neue Aufgabe mit auf den Weg bekommen.

Bistum Münster(pd). „Bestatten ist eine Kunst – Herzblut, Empathie und Fingerspitzengefühl sind es, die bei der gottesdienstlichen Feier Trost und Hoffnung schenken“, betonte Stockhoff, die den Ausbildungskursus seitens des Bistums geleitet hatte. Als Beerdigungsleiterinnen und -leiter im Auftrag der Kirche tätig zu sein, bedeute deshalb: „Da sein, Schmerz oder Wut mit aushalten, zuhören, trösten, ein Menschenleben würdigen und es ins Wort bringen, die Botschaft teilen, dass Gott uns auch im Tod umfängt.“

Pastor-Fabian-Tilling-St.-Martin-Raesfeld
Dr. Fabian Tilling ©Petra Bosse/Archiv

Auch der Raesfelder Pfarrer Fabian Tilling, der zuvor mit den Absolventen, deren Angehörigen und Mentorinnen und Mentoren einen Gottesdienst in der Kapelle des katholischen Bildungshauses gefeiert hatte, bedankte sich bei den neuen Begräbnisleitern dafür, dass sie ihre Berufung leben und Verstorbenen Würde und Wertschätzung schenken: „Ich finde das stark, dass Sie diese Aufgabe übernehmen, dass Sie sich diesen anspruchsvollen und doch schönen Dienst zutrauen.“ Besonders der Predigtdienst habe in diesem Zusammenhang mit dem eigenen Glauben zu tun: „Da, wo das Ende des Lebens steht, nicht stehenzubleiben, sondern noch ein Wort der Hoffnung mehr zu sagen, die eigene Hoffnung verkünden, die mich trägt.“

Rechtliche Grundlagen zur Beerdigung

Während ihrer Ausbildung setzten sich die Teilnehmenden mit dem eigenen Glauben sowie mit dem kirchlichen Verständnis von Tod und Auferstehung auseinander und lernten rechtliche Grundlagen zur Beerdigung. Auf die Trauergespräche und die Reden am Grab bereiteten sie sich mit Hilfe von Rollenspielen vor. 

Als Ehrenamtliche übernehmen künftig Trauer- und Begräbnisdienste:

Nicole Brinks und Verena Holtkamp (St. Maria Frieden, Hamminkeln), Martina Czarkowski und Heinrich Schlathölter (St. Josef, Oer-Erkenschwick), Michaela Kopp (St. Pankratius, Emsdetten), Dagmar Kreilkamp (St. Josef, Marl), Marion Matuszek (St. Stephanus, Beckum), Wilhelm Musberg (St. Antonius, Herten), Petra Nienhaus und Andreas Pass (St. Martin, Raesfeld), Barbara Schmitt (Papst Johannes, Hamm-Heessen), Andrea Schulz (St. Peter und Paul, Velen) und Ludger Wöhle (Hl. Edith Stein, Marl). 

LETZTE BEITRÄGE

Containerstandort Silvesterstraße: CDU fordert optische Aufwertung

Überfüllte Altkleidercontainer, abgestellte Säcke und ausrangierte Kleidung prägen immer wieder das Bild am Containerstandort an der Silvesterstraße in Raesfeld. Mit einem Antrag fordert die CDU-Fraktion...

Naturfotografen loben das HUB Erle

Das neue Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle hat sich als Veranstaltungsort bewährt. Beim Regionalgruppentreffen der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) kamen Ende März 68 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen....

Stadtradeln 2026 in Raesfeld: Knapp 50.000 Kilometer für den Klimaschutz

Mit einer starken Gemeinschaftsleistung ist das Stadtradeln 2026 in Raesfeld zu Ende gegangen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten gemeinsam knapp 50.000 Kilometer mit dem Fahrrad...

Fahrbahnerneuerung auf der Dorstener Straße ab 15.06.2026

Die Dorstener Straße in Raesfeld wird ab dem 15. Juni 2026 auf einem rund 300 Meter langen Abschnitt grundlegend erneuert. Für die Dauer der Bauarbeiten...

Klick mich