StartGesundheit„Tag der offenen Tür“ im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten

„Tag der offenen Tür“ im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten

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Am 28. Oktober herrschte im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten schon in den Morgenstunden Hochbetrieb. Innovative Medizin und praktische Gesundheitsversorgung.

Beim „Tag der offenen Tür“ gab es für interessierte Besucherinnen und Besucher nicht nur jede Menge zu sehen, es gab auch reichlich Gelegenheit, selbst aktiv zu werden. Besonderes Highlight der Veranstaltung war die Präsentation des nagelneuen Linksherzkatheter-Messplatzes.

Elisabeth Krankenhaus
©Ralf Meier

Chefarzt Dr. Jan-Bernd Böckenförde und sein Team der Kardiologie stellten die neue Errungenschaft der Öffentlichkeit vor und erläuterten die wegweisenden Möglichkeiten, die sich im Hybrid-OP für die Patienten ergeben. Dazu erfuhr man, was es mit Stents auf sich hat und wie eine künstliche Herzklappe funktioniert.

St.-Elisabeth-Krankenhaus-Dorsten-2023
©Ralf Meier

Ganz entspannt zum Piks

Doch auf die zahlreichen Besucher warteten nicht nur Vorträge und Präsentationen. Im Foyer und auf den teilnehmenden Stationen gab es auch verschiedene Teststationen. So konnte man z. B. vor Ort den Blutzucker und den Blutdruck messen lassen. Eine Gelegenheit, die gerne genutzt wurde. Das mag sicher auch an der lockeren Atmosphäre gelegen haben. Anders als beim Hausarzt fehlte hier die Stresssituation, die für gewöhnlich dem kleinen Piks vorausgeht. Sofort nach der Messung gab es zu jedem Wert die kompetente Erläuterung. So konnte man an diesem Tag das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und wertvolle Einblicke in die eigene Gesundheit mit nach Hause nehmen.

Der nagelneue Linksherzkatheter-Messplatz
Der nagelneue Linksherzkatheter-Messplatz ©Ralf Meier

Zahlreiche wichtige Themenfelder

Die Herzgesundheit war ein großes Kernthema des Tages. Unschwer zu erkennen an dem übergroßen Herzmodell im Eingangsbereich. Doch es gab noch weitere Themenfelder zu erkunden. So hatte sich auch das Brustzentrum einiges einfallen lassen, z. B. ein Modell, an dem das richtige Abtasten der Brust erläutert wurde. Dazu beriet das erfahrene Fachpersonal zu den psychologischen Herausforderungen, mit denen sich an Brustkrebs erkrankte Frauen häufig konfrontiert sehen. Praktische Lösungen stellten die Zweithaar-Manufaktur Rieswick und das Sanitätshaus Stifter vor. Dazu gab es spannende Vorträge und die Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Expertinnen und Experten der Station.

Brustzentrum
Brustzentrum ©Ralf Meier

Therapieschnecke GARY leistet ganz Arbeit

Praktische Tipps gab es auch für frisch gebackene und werdende Eltern sowie junge Menschen, die sich für eine Ausbildung in der Pflege interessieren. Die staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass bei der Arbeit in ganz besonderen Fällen sogar die Therapieschnecke GARY erfolgreich eingesetzt werden kann. Ein ungewöhnliches Thema, dem wir uns noch ausführlich widmen werden.

Die-Therapieschnecke-Gary ©Ralf Meier

Abwechslungsreiches Programm

Während die Erwachsenen die Stationen erkunden konnten und dabei sicher mehr als einmal ins Staunen gerieten, freute sich der Nachwuchs über das bunte Kinderprogramm. Hungrig machte beides, doch natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt: Im Café bELLIssimo gab es verschiedene Leckereien, während der „Imbiss am Schacht“ mit seinem Food-Trailer herzhafte Snacks wie Currywurst und Pommes bereithielt.

Für den kleinen Hunger zwischendurch gab es leckere Waffeln zugunsten der SPES VIVA. Eine rundum gelungene Veranstaltung, von der vor allem eines im Gedächtnis bleiben wird: moderne Gesundheitsversorgung kann ganz schön spannend sein. Ralf Meier

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