StartGemeinde RaesfeldRaesfeld setzt auf klimafreundliche Wärmeversorgung

Raesfeld setzt auf klimafreundliche Wärmeversorgung

Veröffentlicht am

Bürgermeister Martin Tesing (rechts im Bild) und Daniel Knufmann freuen sich über den Zuwendungsbescheid des Bundes und den einstimmigen Ratsbeschluss. Die kommunale Wärmeplanung für Raesfeld kann beginnen.

Die Kommunale Wärmeplanung steht in Raesfeld in den Startlöchern

Nur wenige Tage nach dem Beschluss des neuen Gebäudeenergiegesetzes durch den Bundestag und noch vor dessen Verabschiedung im Bundesrat Ende November hat der Gemeinderat von Raesfeld einstimmig die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung für sein Gebiet beschlossen.

„Wir haben in den letzten Tagen den Förderbescheid vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz über rund 104.000 Euro und damit 90 % der damit verbunden Kosten in Höhe von rund 114.000 Euro erhalten“, freut sich Bürgermeister Martin Tesing.

Vorausschauend

Vorausschauend auf die Bedeutung der kommunalen Wärmeplanung für die Energiewende hatte die Gemeinde Raesfeld bereits im März den Antrag gestellt. „Sie wird künftig Dreh- und Angelpunkt für die Bestandsbauten sein“, so Daniel Knufmann, zuständiger Ansprechpartner im Rathaus.

Ein Drittel der in Raesfeld verbrauchten Energie geht auf den Wohnbereich zurück, insbesondere für Heizungen und Warmwasser. Das neue Gebäudeenergiegesetz verfolgt schrittweise das Ziel, Austausch von Öl- und Gasheizungen das Heizen in Deutschland umweltfreundlicher zu gestalten und den Klimaschutz im Gebäudebereich zu stärken.

Neue Strategien entwickeln

Die Bundesregierung forderte mit diesem Gesetz von allen Städten und Gemeinden, Strategien für ihre zukünftige Energieversorgung zu entwickeln.

„Am Ende des Tages müssen wir in der Lage sein unseren Bürgerinnen und Bürgern möglichst schnell mitzuteilen, wie wir hier in der Gemeinde künftig die klimaneutrale Wärmeversorgung erreichen wollen, damit sie die richtige Investitionsentscheidung für den Austausch ihrer Öl- oder Gasheizung treffen können. Im Moment führt diese Frage zu Recht zu großer Unsicherheit bei den Betroffenen“, so Martin Tesing.

Angesichts der Dringlichkeit hat der Gemeinderat die Umsetzung dieser Initiative einstimmig beschlossen. Die Maßnahme, die in enger Zusammenarbeit mit den Energieversorgern durchgeführt wird, muss laut Förderbescheid bis zum 31.12.2024 abgeschlossen sein.

LETZTE BEITRÄGE

Detlef Wolf bei der AWO in Erle: Wie seine Geschichten entstehen

Seereisen, Luftfahrt und die Frage, wie Menschen mit Schicksalsschlägen umgehen: Darüber sprach Detlef Wolf am Freitagabend, 16. Oktober, bei „AWO-Kaffee und mehr“ am Höltingswall in...

Landfrauen Erle – Raesfeld: Neuer Vorstand und mehr als Landwirtschaft

Bücher, Altweiber und eine kulinarische Fahrradtour: Bei den Landfrauen Ortsverband Erle-Raesfeld gab es im vergangenen Vereinsjahr einige Gelegenheiten, zusammenzukommen. Zur Jahresversammlung am Freitag im Haus...

Oktoberfest Erle 2026: Erst Wunschkonzert, dann Partynacht

Fast gleichzeitig strömten die Gäste am Samstagabend ins Festzelt an der Marienthaler Straße. Zum Oktoberfest in Erle kamen Nachbarn, Freunde und Vereinsgruppen zusammen, viele davon...

Bäckerei Spangemacher: Sechs Brote mit „SEHR GUT“ ausgezeichnet

6 Brote – 6 Mal SEHR GUT! Das macht uns bei der Bäckerei Spangemacher in Raesfeld richtig stolz: Alle sechs eingereichten Brote wurden bei der...

Klick mich