Straßen.NRW hat in der 17. Kalenderwoche begonnen, gegen den Eichenprozessionsspinner an Bundes- und Landesstraßen vorzugehen. Die Bekämpfung erfolgt mithilfe von Sprühfahrzeugen, die ähnlich wie eine Schneekanone funktionieren und von frühmorgens bis spätabends unterwegs sind.
Die Raupenzeit des Eichenprozessionsspinners beginnt Mitte/Ende April und dauert von Juli bis September an. Im Falle eines Befalls mit Eichenprozessionsspinner-Raupen werden betroffene Rast- und Parkplätze mit Warnschildern gekennzeichnet oder abgesperrt.

Befallene Bäume werden großflächig besprüht
Da die Raupen des Eichenprozessionsspinners giftige Haare haben, die bei Hautkontakt oder Einatmen gesundheitliche Probleme verursachen können, müssen befallene Bäume großflächig besprüht werden. Das verwendete Bekämpfungsmittel, Bazillus Thuringiensis, ist für Menschen, Tiere und Pflanzen unbedenklich und wird von den Raupen über die Nahrung aufgenommen. Die Sprühaktion muss bei trockenem Wetter durchgeführt werden, um das Mittel gleichmäßig zu verteilen.
EPS ist kein schöner Schmetterling
Der Eichenprozessionsspinner ist ein unscheinbarer brauner Schmetterling, im Gegensatz zum farbenprächtigen Pfauenauge. Er ist in Deutschland weit verbreitet und baut seine Nester hauptsächlich in Eichenbäumen. Da er von Licht angezogen wird, ist insbesondere bei Eichen in der Nähe von Lichtquellen mit einem Befall zu rechnen, auch an Straßenrändern und Rast-/Parkplätzen.



























