StartLeserbriefeThema Wolf: Leserbrief zu den Aussagen von Minister Oliver Krischer

Thema Wolf: Leserbrief zu den Aussagen von Minister Oliver Krischer

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Die Antwort des Umweltministers der Grünen Oliver Krischen löst bei mir nur noch Entsetzen aus. 

Die Antwort ist nicht nur falsch sondern auch noch verantwortungslos. 

Es ist gelogen, wenn Herr Krischen behauptet, dass im Wolfsgebiet Schermbeck der Herdenschutz seitens des Land NRW für alle gefordert wird. 

Ich habe selbst einen Antrag an das Land NRW gestellt und um finanzielle Unterstützung zur Errichtung eines Wolfssicheren Zaun gebeten. Die Antwort seitens des Land NRW war, dass meine Alpakas nicht zum Beuteschema des Wolfs gehören und somit der Zaun nicht förderfähig sei. Ich frage mich jetzt: Weis der Wolf das auch? Bestimmt steht er zeitnah vor dem Zaun und denkt sich, dass er meine Alpakas nicht angreifen darf, weil der Zaun nicht gefördert wurde. 

Das Land und der Bund haben Alpakas selbst als Nutztiere eingestuft, mit welchem Sinn auch immer. 

In sämtlichen Zoos werden Wölfe in Gehegen mit 4 Metern hohen Mauern vor den Besuchern geschützt, im Wolfsgebiet Schermbeck reichen 1,1 Meter mit etwas Strom. 

Herr Krischen erwähnt weiterhin, dass es eine Ausgleichszahlung für die Betroffenen gibt. Ich kann nur hoffen, dass Herr Krischen nicht selbst irgendwann einmal Opfer eines Wolfsangriffs wird aber wenn dann gibt es ja eine Ausgleichszahlung.

Wann wird diese Grüne Politik endlich wach und sieht ein, dass unsere Weidehaltung nicht für solche gewollten Tiere gemacht ist? 

Wolfgang Bone 
Alpakawelt Bone 
Alpakas am Berliner Mauerstück 

Anmerkung der Red. zum Leserbrief: Die Einsender eines Leserbriefs vertreten ihre eigene Meinung und spiegelt nicht die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen bleiben in jedem Fall vorbehalten. Briefe ohne vollständigen Namen und Adresse werden nicht veröffentlicht.

Zum Thema

Laut Umweltminister NRW Oliver Krischen (Die Grünen), ließ er auf Anfrage der Redaktion Heimatreport von seiner Pressestellestelle mitteilen, dass aktuell keine erforderlichen Aufnahmevoraussetzungen bei keinem Wolf in Nordrhein-Westfalen vor liegen.

Übersetzt heißt das, dass es momentan keine Problemwölfe im Wolfsgebiet Schermbeck und NRW gebe. Und auch auf die Frage, ob er die Sorgen und Nöte der Weidetierhalter verstehen könne, gab es keine Antwort, außer: „Nach den Förderrichtlinien Wolf besteht die Möglichkeit zur Entschädigung von wolfsbedingten Schäden sowie zur Förderung von Investitionen in wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen“. 

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